Der HC Hard ist als siebente Mannschaft ins Viertelfinale des ÖHB-Cup eingezogen. Die Roten Teufel feirten im Ländle-Derby in der Sporthalle am See einen 29:23 (13:15)-Erfolg über Bregenz Handball. Am Donnerstag wird in der Partie zwischen dem Union Handball Club Tulln und der Union Leoben der letzte Viertelfinalist ermittelt!
Erwartungsgemäß entwickelte sich vor 2.280 Zuschauern (ausverkauft) ein offener Schlagabtausch. Immer wieder kam der Rekordmeister über Kreisläufer Bojan Beljanski zu Toren. Bei den Gastgebern netzte vor allem Marko Tanaskovic ein. Beide Trainer stellten immer wieder ihre Deckungsformationen um. In Minute 25 gelang Daniel Dicker per Tempogegenstoß der Ausgleich zum 12:12. In einer 4:6-Unterzahlphase konnte auch der glänzend positionierte Hard-Goalie Thomas Hurich den 13:15-Rückstand zur Halbzeit nicht verhindern.
Nach Wiederanpfiff gelangen den Hausherren zwei schnelle Tore zum 15:15. In Minute 38 fiel der vielumjubelte 18:17-Führungstreffer durch Tanaskovic. Keeper Thomas Hurich zog in Folge den Bregenz-Werfern der Reihe nach den Nerv, hielt 18 Bälle und wurde zu einem der Matchwinner. Die Partie war Mitte der zweiten Halbzeit praktisch entschieden. Bregenz fand gegen das Abwehrbollwerk einfach kein Rezept mehr.
Hard-Trainer Petr Hrachovec: „In der ersten Halbzeit hatten in der Deckung wir Probleme. Wir haben das in der Pause angesprochen. In Durchgang zwei haben wir alles umgesetzt, ruhig und effektiv gespielt. Die Abwehr war auf einem guten Niveau. Die Torhüter haben stark gehalten.“
Bregenz-Trainer Robert Hedin: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Warum wir in der zweiten Hälfte so schlecht gespielt haben, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Wir haben einige Male unnötig verworfen und dann sind wir im Kollektiv zusammengebrochen. Hard hat verdient gewonnen.“
ÖHB-Cup Männer, Achtelfinale
30.11.: HSG Graz – ATV TDE Group Trofaiach 27:14 (15:9)
04.12.: SK Keplinger-Traun – HC LINZ AG 19:30 (10:12)
12.12.: HC TECTUM Hohenems – HIB Handball Graz 30:31 (13:10)
13.12.: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN – Moser Medical UHK Krems 40:25 (18:11)
13.12.: HC FIVERS WAT Margareten – Sparkasse Schwaz Handball Tirol 29:22 (15:9)
15.12.: WAT Atzgersdorf – HSG Remus Bärnbach/Köflach 31:27 (18:15)
18.12.: HC Hard – Bregenz Handball 29:23 (13:15)
20.12., 19:30: Union Handball Club Tulln – JURI Union Leoben
WHA: Stockerau schlägt Atzgersdorf
Das letzte WHA-Spiel 2016 bestritten am Sonntag der WAT Atzgersdorf und UHC Müllner Bau Stockerau. Die Niederösterreicherinnen setzten sich 29:26 durch und sind nun Fünfte.
WHA
17.12.: HC Sparkasse BW Feldkirch – SSV Dornbirn Schoren 21:24 (10:12)
17.12.: ROOMZ HOTELS ZV HANDBALL WR. NEUSTADT – MGA Fivers 17:29 (11:14)
17.12.: Union APG Korneuburg – Union St. Pölten 28:35 (14:17)
18.12.: WAT Atzgersdorf – UHC Müllner Bau Stockerau 26:29 (15:17)
Legionäre: THW Kiel für Duell mit Meister bereit
Der THW Kiel feierte in der 16. Runde der DKB Handball Bundesliga den 15. Sieg. Die „Zebras“ gewannen beim VfL Gummersbach 29:23 (17:11). Raul Santos erzielte gegen seinen Ex-Klub fünf Tore, Nikola Bilyk steuerte drei Treffer bei. Kiel liegt gemeinsam mit der SG Flensburg-Handewitt und Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen an der Spitze. Am Mittwoch kommt es in der Ostseehalle zum Schlager Kiel gegen Rhein-Neckar Löwen (18:30 Uhr, live auf Sport1).
Am anderen Ende der Tabelle steht der Bergische HC. Das Schlusslicht unterlag bei MT Melsungen 28:32 (13:16). Bei den Gästen kam zum wiederholten Mal in dieser Saison Viktor Szilagyi zum Einsatz. Der Sportliche Leiter des BHC und ehemalige ÖHB-Teamkapitän steuerte sechs Tore bei. Alex Hermann traf ebenfalls sechsmal. Dessen Zwillingsbruder Max fällt noch bis Jahresende wegen einer Schulterverletzung aus. „Insgesamt sind wir in einer Situation, in der wir uns in jedem Spiel voll reinhauen müssen und auf Punkte hoffen. Der Kopf bleibt oben für das immens wichtige Heimspiel am Mittwoch gegen Lemgo und wir hoffen, dass die Unihalle von der ersten Sekunde an da ist und wir ganz wichtige Punkte holen“, so Szilagyi.
Einen Kantersieg fuhr der SC Magdeburg ein, gewann das Auswärtsspiel gegen den HSC 2000 Coburg 42:27 (21:14). Robert Weber war mit zehn Toren der überragende Spieler des Tabellensiebenten. Romas Kirveliavicius zeichnete für fünf Treffer verantwortlich. Coburg liegt auf dem vorletzten Platz.
Eine klare Niederlage musste Tobias Wagner mit HBW Balingen-Weilstetten einstecken. Der Tabelle-14. zog beim SC DHfK Leipzig mit 23:34 (11:16) den Kürzeren. Wagner erzielte zwei Tore.
DKB Handball Bundesliga, 16. Runde
17.12.: VfL Gummersbach – THW Kiel 23:29 (11:17)
Raul Santos 5 Tore, Nikola Bilyk 3 Tore (Kiel)
17.12.: MT Melsungen – Bergischer HC 32:28 (16:13)
Alex Hermann 6 Tore, Viktor Szilagyi 6 Tore (BHC)
17.12.: HSC 2000 Coburg – SC Magdeburg 27:42 (14:21)
Romas Kirveliavicius 5 Tore (Coburg) bzw. Robert Weber 10 Tore (Magdeburg)
17.12.: SC DHfK Leipzig – HBW Balingen-Weilstetten 34:23 (16:11)
Tobias Wagner 2 Tor (Balingen)
Frankreich Lidl Starligue, 12. Runde
15.12.: Saint-Raphaël Var Handball – Pays D’aix Université Club 31:29 (13:10)
Torhüter Thomas Bauer 7 Paraden (Pays d’Aix UC)
Portugal Andebol 1, 15. Runde
08.12.: Sporting Lissabon – ABC/Uminho 23:26 (11:12)
Janko Bozovic 6 Tore (Sporting)
ÖHB-Burschen Zweite in Aviles
Das österreichische Burschen-Nationalteam (Jahrgänge 2000 und jünger) belegte beim 4-Nationen-Turnier im spanischen Aviles den hervorragenden zweiten Platz. Auf die 22:30-Niederlage gegen die Gastgeber folgten ein 32:29-Sieg über Portugal und abschließend ein 29:16-Erfolg über Rumänien. Die jungen Österreicher zeigten in Aviles vor allem am Wochenende starke Leistungen, spielten mit viel Engagement und Herz.
„Wir haben gesehen, dass uns selbst auf die absoluten Top-Nationen nicht viel fehlt. Die Mannschaft hat vor allem gegen Rumänien einen unglaublichen Willen an den Tag gelegt. Das war beeindruckend. Schließlich sind drei Spiele zwischen Freitagabend und Sonntagmittag nicht einfach wegzustecken. Es gab auch viel Lob von den Gegnern. Wir werden uns jetzt bestimmt nicht ausruhen, sondern konsequent weiterarbeiten. Bereits im Jänner reisen wir zu einem Turnier in der Schweiz“, berichtete ÖHB-Trainer Roland Marouschek.
Das große Ziel der 2000er-Auswahl lautet, die EM 2018 in der Division B zu gewinnen und damit 2020 wieder in der A-Gruppe zu spielen.
Spielplan Aviles (ESP)
16.12.: Spanien – Österreich 30:22
17.12.: Österreich – Portugal 32:29
18.12.: Österreich – Rumänien 29:16
ÖHB-Kader (Jahrgänge 2000 und jünger)
AUSS Tobias (UHC Eggenburg) 26. 02. 2000 – CB
BACHMANN Moritz (HC LINZ AG) 28. 05. 2000 – CB
DAVID Jan (Fivers WAT Margareten Südstadt) 15. 07. 2001 – GK
HUTECEK Lukas (Fivers WAT Margareten Wien) 02. 07. 2000 – LB
KATIC Marko (SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Wien) 03. 12. 2001 – LB
KOFLER Elias (Wat Fünfhaus Wien) 09. 08. 2000 – CB
KROPF Elias (ASKÖ HC Neue Heimat) 21. 03. 2000 – RB
LAMPERT Severin (HC Blau Weiss Feldkirch) 10. 02. 2000 – LW
MÖSTL Constantin (SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Wien) 01. 04. 2000 – GK
NIKIC Oliver (Union Handball Club Tulln) 15. 02. 2000 – LB
NIKOLIC Lukas (Fivers WAT Margareten Südstadt) 09. 04. 2001 – LW
PFEIFER Paul (SG INSIGNIS Handball WESTWIEN Wien) 08. 03. 2001 – CB
SARIC Christian (Fivers WAT Margareten Südstadt) 07. 01. 2001 – RB
SCHUH Fabio (Fivers WAT Margareten Südstadt) 28. 09. 2001 – CB
WIESBAUER Stephan (HIB Handball Graz) 17. 04. 2000 – RB
ZWICKLHUBER David (HC LINZ AG) 02. 07. 2000 – GK
Betreuer:
MAROUSCHEK Roland Head-Coach
MUSALEK Lukas Assistant-Coach
DRACA Michael Assistant-Coach
Presseinfo ÖHB
18.12.2016


