Obwohl wir uns in der Vorweihnachtszeit befinden, haben die Teams der Basketball Bundesliga keine Geschenke zu vergeben. Zu knapp liegen die Teams zusammen um im geballten Weihnachtsprogramm locker zu lassen. Im Gegenteil, Punktesammeln ist angesagt, nähert sich doch auch bald das Ender der zweiten Rückrunde – und damit die Setzliste für den Basketball Cup.
Vier Runden (drei bis vier Spiele pro Team) sind noch Zeit, um sich die beste Ausgangsposition für den erneuerten Cup-Modus zu sichern. Die besten Karten hat zurzeit das Führungs-Duo Gunners Oberwart und Swans Gmunden. Da die Oberösterreicher spielfrei bleiben, bietet die 14. Runde die perfekte Chance für den amtierenden Meister die Führung auszubauen. Am anderen Ende der Tabelle ist aus kurzfristiger Sicht der siebente Tabellenplatz enorm wichtig, um einem Cup-Gegner aus der höchsten Spielklasse aus dem Weg zu gehen. Zwischen Rang fünf und Rang neun liegen augenblicklich lediglich zwei Siege.
Die Traiskirchen Lions sind nach einem respektablen Saisonstart in einem Zwischentief angekommen. Vier der letzten fünf Spiele wurden verloren, lediglich im Raubkatzenduell konnten die Löwen – durch einen Kraftakt in den letzten Minuten – Punkte erobern. Der amtierende Meister und Tabellenführer ist wahrscheinlich in dieser Situation der denkbar ungünstigste Gegner, um sich aus dem Tief zu befreien. Vor allem in der Heimhalle will es in dieser Saison nicht klappen. Während die Niederösterreicher in der vergangenen Saison in Summe lediglich vier Heimniederlagen im Grunddurchgang einstecken mussten, haben sie in der aktuellen Spielzeit – nach etwas mehr als einem Drittel des Grunddurchgangs – diese vier Heimniederlagen bereits in ihrer Bilanz. Für die Gunners Oberwart hingegen läuft es in der regular season vor allem auswärts wie am Schnürchen. In der Ferne haben die Kanoniere weiterhin eine weiße Weste und wollen diese auch in Traiskirchen verteidigen. Zurzeit halten die Südburgenländer bei einer Siegesserie von fünf Spielen. Geling ihnen der sechste Erfolg en-suite, können sie sich von ihrem schärfsten Verfolger aus Gmunden etwas distanzieren, da diese an diesem Wochenende spielfrei bleiben.
Die Siegesserie der bulls Kapfenberg wurde vergangene Woche im Steiermark- Derby gestoppt. Dennoch rangieren die Steirer weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz. Der BC Vienna ist zwar nur zwei Siege entfernt, liegt aber aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch der Kader der Hallmänner wächst und wächst. Nach der Rückkehr von Stjepan Stazic, ist nicht nur Chris Ferguson für sein erstes Bewerbsspiel für die Bundhauptstädter spielberechtigt: Die Mannen von John Griffin verstärkten sich auch mit Dragisa Najdanovic vom Kooperationsverein Basket2000. Er brachte es in der Zweiten Basketball Bundesliga auf durchschnittlich 15,6 Punkte in neun Spielen. Etwas mehr als 10 Punkte verbuchte in der vergangenen Saison der Defensive Player of the year für den amtierenden Meister. Nach einem kurzen Gastspiel in Japan ist Dunking- Champion Ferguson wieder zurück in der ABL und will den Wienern dabei helfen, die Jagd auf die Playoffplätze zu eröffnen.
Mit einem Playoffplatz liebäugelt auch weiterhin der UBSC Graz. Zurzeit sind die Steirer auf dem siebenten Tabellenplatz und damit mitten im Mittelfeld-Getümmel. Dem amtierenden Meister mussten sie allerdings kürzlich Tribut zollen und die höchste Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Die Klosterneuburg Dukes hingegen bilden derzeit das Tabellenschlusslicht. Mit etwas verändertem Kader, wollen sie nun den Anschluss an das Mittelfeld wieder schaffen. Von Maurice Barrow trennte man sich wegen „verschiedener Umstände“, stattdessen verstärkten sich die Herzöge auf der Guard-Position mit Michael Ojo. Der 27 jährige, amerikanisch-brittische Doppelstaatsbürger, soll vor allem die Turnover-Problematik der Klosterneuburger verbessern. Auf der Foward-Position sollen, nach dem Abgang von Barrow, vor allem die jungen Talente noch mehr Verantwortung übernehmen.
Live im TV, wollen die Fürstenfeld Panthers beweisen, dass sie auch gegen Teams die nicht aus der Steiermark kommen erfolgreich sein können. Fünf Erfolge stehen bis dato bei den Panthers zu Buche, vier davon eroberten sie in Derbys. Doch der WBC Wels ist ein besonders unangenehmer Gegner. Zwar zeigten die Messestädter kürzlich, nicht zuletzt aufgrund von Ausfällen, etwas schwankende Leistungen, dennoch liegen die Oberösterreicher weiterhin auf Rang drei der Tabelle. Auch die Kadersituation dürfte sich erholt haben und alle Spieler einsatzbereit sein. Bei einem Sieg der Panthers könnten diese den Sprung ins obere Mittelfeld schaffen, der WBC hingegen will den Anschluss an den Tabellenführer nicht abreißen lassen. Ziel der Welser ist es, vor allem die Werfer der Fürstenfelder weitgehend zu stoppen und sich auf kein shoot-out einzulassen.
Die Spielpaarungen der 14. Runde im Überblick:
Traiskirchen Lions – Gunners Oberwart
Samstag, 19.00 Uhr im Lions Dome Traiskirchen
bulls Kapfenberg – BC Vienna
Samstag, 19.00 Uhr in der SPH Walfersam
UBSC Graz – Klosterneuburg Dukes
Sonntag, 18.00 Uhr in der Unionhalle Graz A
Fürstenfeld Panthers – WBC Wels
Montag, 19.00 Uhr in der Stadthalle Fürstenfeld
ab 18.45 live auf SKY Sport Austria
Swans Gmunden spielfrei
Die Spiele der 14. Runde im Detail:
Traiskirchen Lions Gunners Oberwart
Samstag, 19.00 Uhr im Lions Dome Traiskirchen
Kommentare zur Begegnung:
Stefan Grassegger, Assistant Coach der Lions: „Die Stimmung im Team könnte nach den Niederlagen natürlich besser sein. Aber wir haben eine kämpferische Truppe, das müssen wir endlich abrufen. Wir schulden den Fans einen Heimsieg, dank ihnen sind wir selbst gegen Oberwart nicht Underdog. Aber wir wissen natürlich, wie schwer die Aufgabe am Samstag wird. Die Gunners sind das tiefste Team der Liga und schöpfen das volle Legionärskontingent aus. Wir wollen dagegen halten.“
Helmut Niederhofer, Sportlicher Leiter der Lions: „Unabhängig von Sieg oder Niederlage geht es darum eine gute Leistung zu bringen. Das haben wir zuletzt nicht geschafft und mit den Gunners kommt jetzt ein Topteam. Wir wollen eine ansprechende Leistung bringen und das Jahr stark beenden.“
Andreas Leitner, Manager der Gunners: „Spiele gegen die Lions sind immer von vielen Emotionen und heissen Fights geprägt. Ich erwarte ein sehr enges Spiel bei dem sich zeigen wird, wieweit unser Team die Strapazen vom Europacupspiel in Litauen wegstecken kann.“
Maximilian Schuecker, Spieler der Gunners: „In Traiskirchen wird es bestimmt nicht leicht zu gewinnen. Nur wenn jeder alles gibt haben wir eine Chance.“
bulls Kapfenberg BC Vienna
Samstag, 19.00 Uhr in der SPH Walfersam
Kommentare zur Begegnung:
Marck Coffin, Spieler der bulls: „Wir mussten zuletzt im Derby gegen Fürstenfeld eine bittere Niederlage einstecken. Uns ist in diesem Spiel wieder einmal aufgezeigt worden wie wichtig es ist, dass wir Spannung und Intensität über vierzig Minuten hochhalten. Die Wiener sind ein schwieriger Gegner, der uns alles abverlangen wird. Wir werden ihre Schlüsselspieler aus dem Spiel nehmen und eine starke Teamleistung abrufen müssen.“
Milan Stegnjaic, Spieler der bulls: „Das Spiel in Wien war unsere bisher schwächste Leistung in dieser Saison, dementsprechend war auch das Ergebnis. Wir möchten diese Scharte ausbessern und nach der Niederlage gegen die Panthers zurück auf die Siegerstraße finden. Damit uns das gelingt, werden wir konzentriert, kompakt und mit hoher Intensität spielen müssen.“
John Griffin, Coach BCV: „Das Spiel gegen Gmunden abhaken, die Fehler analysieren und abschalten und schauen was passiert.“
Anthony Clemmons, Spieler BCV: „Wir wollen das Spiel gegen Gmunden vergessen machen.“
Personelles:
BCV: Chris Ferguson und Dragisa Najdanovic (von Basket 2000) sind spielberechtig
UBSC Graz Klosterneuburg Dukes
Sonntag, 18.00 Uhr in der Unionhalle Graz A
Kommentare zur Begegnung:
Lluis Pino, Headcoach des UBSC: „Es wird ein sehr schwieriges Spiel, da sie im Frontcourt sehr stark sind. Wir werden versuchen, das Tempo höher zu halten, um unser e Chancen zu finden.“
Michael Fuchs, Manager UBSC: „In den vergangenen Begegnungen sind wir von Beginn an Rückständen nachgelaufen – wir hoffen, dass wir dieses Mal schon am Beginn mehr Intensität aufs Parkett bringen.“
Zoran Kostic, Headcoach der Dukes „Graz ist sicherlich ein Team, das in unserer Reichweite liegt. Wir wollen uns für die Niederlage im Heimspiel revanchieren.“
Personelles:
UBSC: Sliskovic und Ohakwe fehlen weiterhin
Dukes: Michael Ojo steht vor Debüt; Maurice Barrow verlässt die Dukes
Fürstenfeld Panthers WBC Wels
Montag, 19.00 Uhr in der Stadthalle Fürstenfeld
ab 18.45 live im TV
Kommentare zur Begegnung:
Pit Stahl, Headcoach der Panthers: „Es erwartet uns interessantes Spiel gegen eine Mannschaft die verletzungsbedingt in den letzten Spielen schwankende Leistungen gezeigt hat.“
Karl Sommer, Präsident der Panthers: „Mit dem WBC Wels erwartet uns ein eingespieltes Team, aber nach dem Erfolg im Derby wollen wir natürlich auch gegen den WBC erfolgreich sein.“
Benni Mair, Spieler WBC: „Der Sieg gegen Klosterneuburg war gut für unser Selbstvertrauen. Die lange Trainingswoche nutzen wir für eine gute Vorbereitung.“
Kevin Payton, Spieler WBC: „Fürstenfeld kann gefährlich werden, wenn wir ihre Shooter nicht gut verteidigen. Wir haben einen Gameplan, den wir durchziehen müssen, damit wir dort gewinnen.“
2BL: „Gemetzel“ um Ausgangsposition für Cup – Part II
Mit der 11. Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga endet nicht nur die Hinrunde im Grunddurchgang – sondern analog dazu auch der Kampf um die beste Ausgangsposition für das Ende Jänner anstehende Cup-Achtelfinale. Je besser die Mannschaften der 2BL nach dieser Runde nun dastehen, desto vermeintlich „leichtere“ Gegner aus der ADMIRAL Basketball Bundesliga darf man erwarten. Für das Cup- Achtelfinale sind noch sechs Mannschaften der 2BL qualifiziert – zwei von ihnen, die Villach Raiders (gegen Wörthersee Piraten) und KOS Celovec (bei Mattersburg Rocks), haben ihre Positionen für das Ranking bereits bezogen. Die restlichen Teams kämpfen an unterschiedlichen Schauplätzen um die bessere Ausgangslage: Im „West-Derby“ zanken sich die BBU Salzburg und die Dornbirn Lions, die Mistelbach Mustangs empfangen die Vienna D.C. Timberwolves und Meister UBC St. Pölten spielt gegen die Basket Flames.
Das erste „West-Derby“ der Saison steigt in Salzburg: Die BBU empfängt die Dornbirn Lions. Die Vorarlberger – die übrigens drei der letzten vier Spiele in Salzburg gewinnen konnten, just aber im jüngsten Duell unterlegen waren (9. Jänner 2016, 73:88) – kämpfen um den siebten Saisonsieg, der dann weiterhin Rang drei in der Tabelle und Rang drei im Ranking für das Cup-Achtelfinale bedeuten würde. Dort ist die BBU schon raus, hätte aber mit einem Sieg Rang vier in der Tabelle – und damit mögliches Heimrecht in den Playoffs – nur noch zwei Punkte entfernt.
Entfernt haben sich in den letzten beiden Runden die Mattersburg Rocks und die Mistelbach Mustangs von ihren Verfolgern: Ein Spiel vor Ende der Hinrunde halten beide Teams bei acht Siegen und nur einer Niederlage. Die Burgenländer haben im internen Duell – aufgrund des Heimsieges – leicht die Nase vorne. Diese „Nasenspitze“ wollen die Rocks auch im Finish und für das Cup-Ranking behaupten. Dazu braucht es aber einen Heimsieg gegen KOS Celovec – und der sollte auch gelingen: Die Rocks haben die letzten acht Duelle mit den Kärntnern teilweise klar gewonnen, sind daheim in dieser Spielzeit noch ungeschlagen, während KOS auswärts noch keine Punkte holen konnte. Klare Vorzeichen also.
Für die Mistelbach Mustangs schauen die Vorzeichen etwas düsterer aus: Dem Tabellenzweiten drohen gleich zwei Stützen – die Legionäre Michal Semerad und Ondrej Dygryn – auszufallen und auch im Vergleich mit den Vienna D.C. Timberwolves erkennt man eine negative Bilanz. Die Wiener haben fünf der letzten acht Spiele gewonnen, brauchen aber vor allem am Rebound – da sind die Mustangs mit 40,3 pro Spiel 2BL-Spitze – eine kämpferische Leistung. Interessant diesmal, dass das Team mit der zweitbesten Percentage aus dem 3er-Bereich (Mistelbach 36,3) das Team mit der besten Performance aus dem 2er-Berich (Timberwolves 57,7) trifft. Für die Tabelle – und somit das Cup-Ranking – gilt: Gewinnt Mattersburg, bleibt alles wie bisher. Gewinnt Mistelbach und verliert Mattersburg, gehen die Niederösterreicher als Spitzenreiter ins Cup-Achtelfinale bzw. in die bevorstehende Weihnachtspause der 2BL.
Die Weihnachtspause sollte auch Meister UBC St. Pölten Zeit geben, um ihre Verletztenliste zu reduzieren: Mit Andreas Bauch, Martin Speiser und Michael Diesner fehlen den Niederösterreichern gleich drei wichtige Spieler – auch am Sonntag gegen die Basket Flames. Diese – nun endlich mal komplett – wollen sich zu Weihnachten beschenken, sind auf den dritten Saisonsieg aus und wären damit auch zum ersten Mal gegen St. Pölten (0:6) erfolgreich. Die Niederösterreicher brauchen für eine Verbesserung im Cup-Ranking unbedingt einen Sieg und die gleichzeitige Niederlage der Lions aus Dornbirn.
Als „Fünfter“ ins Cup-Achtelfinale werden die Raiders Villach ziehen, die Tabellenschlusslicht Wörthersee Piraten zum „Kärntner-Derby“ laden. Nach vier Siegen in Serie mussten sich die Raiders vergangene Woche per „last-second-shot“ in Mattersburg geschlagen geben – und wollen wieder anschreiben. Villach hat – bei ausgeglichener „ewiger Bilanz“ (3:3) – wohl vor allem unter dem Korb mit Top- Rebounder Marko Kolaric (11,6 pro Spiel) enorme Vorteile.
In der 11. Runde pausieren die Basket 2000 Vienna Warriors, die dann erst wieder 2017 ins Geschehen eingreifen werden.
Die Spiele der 11. Runde im Überblick:
Mistelbach Mustangs – Vienna D.C. Timberwolves
Samstag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach
Raiders Villach – Wörthersee Piraten
Samstag, 18.30 Uhr in der MZH St. Martin, Villach
BBU Salzburg – Dornbirn Lions
Samstag, 19.30 Uhr in der SPH Alpenstraße, Salzburg
Mattersburg Rocks – KOS Celovec
Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Mattersburg
UBC St. Pölten – Basket Flames
Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.zentrum NÖ, St. Pölten
Die Spiele der 11. Runde im Detail:
Mistelbach Mustangs Vienna D.C. Timberwolves
Samstag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Die letzte Partie des Jahres wird eine ganz Schwere. Dies gilt nicht nur deshalb, weil Michal Semerad weiterhin ausfällt. Es bleibt zu hoffen, dass Ondrej Dygryn seinen hartnäckigen Infekt bis zum Samstag los wird – auf ihn zu verzichten, ist für das Team kaum verkraftbar. Aber ich bin sicher, die Burschen nehmen ihre ganze Kraft zusammen und gehen mit voller Motivation und einhundertprozentigem Einsatz in die Partie. Wir wollen den Sieg!“
Leo Holy, Obmann der Mustangs: „Die Wolves haben sich im letzten Spiel gegen die Piraten sicher viel Selbstvertrauen geholt und kommen mit breiter Brust nach Mistelbach. Sie wissen, was sie hier schaffen können. Da haben die Mustangs aber hoffentlich etwas dagegen – schließlich wollen wir im Anschluss nicht nur Weihnachten feiern!“
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Mistelbach hat mit der Rückholung von Ivo Prachar einen wichtigen Schritt gesetzt und steht nicht umsonst mit einer 8:1-Bilanz da. Wir sind offensiv gut im Rhythmus und haben es sicher drauf, in Mistelbach gewinnen zu können – defensiv müssen wir uns dafür aber steigern.“
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Mistelbach ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit einer guten Legionärsmischung. Wir werden aber alles versuchen, um uns ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk zu bescheren!“
Personelles:
Mustangs: Michal Semerad fällt wegen einer Knöchelverletzung aus, Ondrej Dygryn ist mit einem grippalen Infekt fraglich.
Wolves: Claudio Vancura, Max Pelz und Jakob Mayerl fehlen verletzt.
Raiders Villach Wörthersee Piraten
Samstag, 18.30 Uhr in der MZH St. Martin, Villach
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir haben nun fast die Hälfte der Regular Season hinter uns und befinden uns auf dem enttäuschenden 5 Platz. Wenn wir nicht bald unser ganzes Potenzial zeigen, wird sich etwas im Kader ändern. Gegen die jungen und unerfahrenen Piraten erwarte ich mir einen klaren Sieg. Alles andere ist unakzeptabel.“
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Die Raiders stellen mit Kolaric und Finzgar die wohl besten Spieler der Liga auf der jeweiligen Position, auch Rhinehart gehört zu den Top-5. Nichtsdestotrotz werden wir uns nicht verstecken und wollen uns mit einer starken Leistung in die Weihnachtspause verabschieden.“
Christoph Gspandl, Spieler der Piraten: „Zusätzlich zur Stärke auf der Inside-Position, verfügen die Raiders auch noch über hervorragende Distanzschützen, die hochprozentig treffen können. Auf diese gilt es besonders aufzupassen, wenn wir in Villach mithalten wollen.“
Personelles:
Raiders: Patrick Biedermann fällt mit einer Achillessehnenentzündung aus. Tim Huber (Knöchel) und Nino Gross (Virus) sind fraglich.
Piraten: Lukas Simoner fällt weiterhin aus.
BBU Salzburg Dornbirn Lions
Samstag, 19.30 Uhr in der SPH Alpenstraße, Salzburg
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Saulius Vadopalas, Headcoach der BBU: „Dornbirn überzeugt durch gute individuelle Leistungen und Teamplay. Diese Kombination ist gefährlich, aber wir hoffen, dass wir vor heimischen Publikum gewinnen.“
Harald Bründlinger, Obmann der BBU: „Nicht umsonst sind die Lions in der Tabelle ganz vorne mit dabei. Es erwartet uns ein kompaktes Team mit dem besten Scorer der Liga. Ich glaube aber, dass uns Dornbirn liegt und wir auf jeder Position dagegen halten können und daher wird es eine spannende Partie, da bin ich sicher!“
Markus Mittelberger, sportlicher Leiter der Lions: „Das Spiel gegen Salzburg ist für uns besonders wichtig, weil wir über das neue Jahr in den Top-3 bleiben wollen. Wir sind in einer sehr guten Verfassung und werden versuchen, die Schlüsselspieler der Mozartstädter, Sanchez und Sermokas, aus dem Spiel zu nehmen. Das alleine wird ein hartes Stück Arbeit für uns.“
Ander Arruti, Spieler der Lions: „Wir wollen das letzte Spiel des Jahres gewinnen und mit einem positiven Gefühl ins neue Jahr gehen. Interessant wird sicher das Duell der Spanier unter dem Korb zwischen Sanchez und unserem Mario Tobar. Salzburg hat insgesamt ein sehr gutes Team und es wird dort nicht leicht für uns werden, aber wir sind gut vorbereitet.“
Personelles:
Lions: Gerstendörfer und Jakupi fehlen weiterhin.
Mattersburg Rocks KOS Celovec
Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Mattersburg
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
James Williams, Headcoach der Rocks: „Wir müssen aufpassen, dass wir in der Offensive besser agieren, als zuletzt. Wenn wir normal verteidigen und unsere Aggressivität ausspielen, dann bin ich zufrieden. KOS ist eine gute Mannschaft, aber zu Hause sind wir Favorit.“
Andreas Gschiel, Obmann der Rocks: „Wir hoffen auf eine volle Halle und einen Sieg, damit die
Weihnachtsfeier dann nicht zu besinnlich wird. Wenn man das letzte Spiel gegen Villach betrachtet, wird klar, dass wir auf beiden Seiten – speziell aber in der Offense – noch Luft nach oben haben.“
Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOS: „Gegen Mattersburg haben wir nichts zu verlieren, die Hausherren sind klar unter Zugzwang und die absoluten Favoriten in dieser Begegnung. Dennoch hat auch Villach gezeigt, dass sie schlagbar sind. Wir kommen mit unseren Mädls, die genauso in der 2BL ein Spiel gegen Mattersburg haben und mit deren Anwesenheit haben wir auch die nötige Unterstützung. Wir freuen uns auf’s Spitzenspiel.“
Andi Smrtnik, Kapitän von KOS: „Mattersburg ist auf allen Positionen sehr gut besetzt, es hat ein super Team. Dennoch wollen wir Paroli bieten. Unterm Korb müssten wir vielleicht unseren kleinen Vorteil suchen. In dieser Liga kann alles passieren, wir werden bereit sein.“
Personelles:
Rocks: Sebastian Pinterits und Michael Mach sind nicht mit dabei.
Besonderheiten: In der Halbzeitpause gibt es eine Vorführung der Gymnastik- und Tanzunion Mattersburg und nach dem Spiel veranstalten die Rocks die offizielle Weihnachtsfeier mit Sponsoren und Fans!
UBC St. Pölten Basket Flames
Sonntag, 17.00 Uhr im Sport.zentrum NÖ, St. Pölten
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Man darf sich von der Tabellensituation nicht täuschen lassen, die Flames haben keine schlechte Mannschaft, aber wir werden um diesen Sieg kämpfen.“
Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Ein schweres vorweihnachtliches Spiel. Die Flames haben eine starke Mannschaft und sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Nach den Schockmomenten der vergangenen Spiele möchten wir den Fans aber einen Sieg schenken!“
Christian Kreidl, Headcoach der Flames: „Wir werden im letzten Spiel der Hinrunde nochmals alle Kräfte mobilisieren. Unsere Formkurve zeigt eindeutig nach oben.“
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Das ist schon ein besonderes Duell, weil auf der Gegenseite gute Freunde, Trauzeugen oder gar Brüder stehen. Diese Tatsache müssen wir natürlich für 40 Minuten ausblenden. Ich trinke jedenfalls lieber ein Siegerbier als ein Verliererbier nach dem Spiel mit St. Pölten.“
Personelles:
UBC: Michael Diesner, Martin Speiser und Andreas Bauch fehlen verletzungsbedingt.
Presseinfo Admiral Basketball Bundesliga/ABL/red.
16.12.2016


