Ramsau

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Kommendes Wochenende geht der Weltcup der nordischen Kombinierer in die nächste und zugleich letzte Runde vor Weihnachten. In Ramsau am Dachstein stehen zwei Einzelbewerbe auf der Normalschanze am Programm. Insgesamt elf ÖSV-Athleten stehen kommendes Wochenende in den WM-Anlagen von 1999 am Start.

Trotz der schwierigen Schneesituation ist es dem Organisationskomitee dank der tiefen Temperaturen gelungen, in den letzten Wochen genug Kunstschnee für die 2,5 Loipenkilometer zu produzieren. Insgesamt stehen 35.000 Kubikmeter Schnee für die Loipe zur Verfügung, die Streckenführung wurde ebenso leicht geändert, wie OK-Chef Alois Stadlober erklärt: „Wir haben den letzten Anstieg etwas verlängert, die Strecke ist dadurch etwas schwerer für die Sportler und spektakulärer für die Zuschauer geworden. Beim Austria-Cup vergangenes Wochenende haben wir das ganze schon testen können, von den Sportlern ist es gut angenommen worden.“

Ebenso die Sprunganlagen befinden sich in einem sehr guten Zustand, ein Teil der Mannschaft absolvierte Anfang der Woche bereits eine Trainingseinheit in der Ramsau.

Der Steirer Lukas Klapfer freut sich auf die Wettkämpfe zuhause: „Ein Heimweltcup in der Ramsau ist für mich immer etwas besonderes. Ich habe die letzte Woche eher ruhige Einheiten gemacht. Durch meine Verletzung habe ich lauftechnisch immer noch einen kleinen Trainingsrückstand, den gilt es jetzt so aufzuholen. Auch springerisch habe ich die letzte Zeit gut genützt, da ist ebenso ein Aufwärtstrend zu erkennen. Ich hoffe, dass ich mich im Vergleich zu den letzten Wettkämpfen schon dieses Wochenende steigern und an meine alte Stärke anknüpfen kann. Die neue Streckenführung ist etwas selektiver, da muss man taktisch anders agieren als bisher die letzten Jahre.“

David Pommer reist ebenso voller Selbstvertrauen in die Ramsau: „Ich möchte den Wettkampf ganz stressfrei angehen und die Form aus dem Saisonauftakt mitnehmen, die Top-Ergebnisse müssen von selbst passieren. Ich habe die letzten Tage noch gut in Seefeld trainiert und freue mich auf den ersten Heimweltcup. Das Feld wird sicher wieder sehr eng beisammen sein, da muss man auf der Loipe seine taktischen Finessen auszuspielen. Ich bin mir sicher, dass mir die veränderte Loipenführung da zugute kommt.“

Lokalmatador Franz-Josef Rehrl kennt die Anlagen wie seine Westentasche: „Ich denke schon, dass ich vor allem auf der Schanze als Lokalmatador einen kleinen Vorteil habe. Ich hoffe, dass ich den ausspielen kann, springerisch war ich in den letzten Wettkämpfen nämlich noch nicht da, wo ich hinwill. Hier bei mir zuhause einen Weltcup zu haben war und ist schon immer etwas besonderes. Freunde und Familie stehen neben der Strecke und feuern dich an, das gibt noch einmal zusätzlich Selbstvertrauen. Die Anlagen sind in einem super Zustand, ich konnte mir vergangenes Wochenende beim Austria-Cup schon ein Bild machen.“

ÖSV-Aufgebot Ramsau:
Lukas Klapfer, Franz-Josef Rehrl (beide STK), Bernhard Gruber, Mario Seidl, Bernhard Flaschberger, Paul Gerstgraser (alle S), David Pommer, Willi Denifl, Lukas Greiderer (alle T), Philipp Orter, Tomaz Druml (beide K)

Zeitplan:

Freitag, 16.12.2015
10.00 – 12.00 Uhr: offizielles Sprungtraining HS 98
12.00 Uhr: provisorischer Wertungsdurchgang HS 98
15.00 – 16.30 Uhr: offizielles Langlauftraining

Samstag, 17.12.2015
10.30 Uhr: Probedurchgang HS 98
11.30 Uhr: Wertungsdurchgang HS 98
14.00 Uhr: Langlauf Einzel 10km

Sonntag, 18.12.2015
10.00 Uhr: Probedurchgang/Qualifikation HS 98
11.30 Uhr: Wertungsdurchgang HS 98
15.10 Uhr: Langlauf Einzel 10km

Medieninfo ÖSV

14.12.2016