Kaum eine Verschnaufpause gibt es für die Teams der Basketball Bundesliga nach der Feiertagsrunde geht es bereits am Wochenende wieder weiter. Die bulls Kapfenberg erkämpften sich in der vergangenen Runde den dritten Platz und wollen diesen mit einem Sieg gegen die Fürstenfeld Panthers bestätigen. Diese sind allerdings gerade in Derbys brandgefährlich, verloren sie doch in dieser Saison noch kein einziges Spiel gegen eine Mannschaft aus der Steiermark. Zurück auf die Erfolgsspur will der WBC Wels – drei Niederlagen in Serie setzte es zuletzt – gegen die Klosterneuburg Dukes, haben sie sich trotz Personalsorgen einiges vorgenommen. Von Personalsorgen ist auch der UBSC Graz geplagt. Zwar blieben die Steirer letzte Runde spielfrei, dieser kleine Bonus relativiert sich allerdings durch die Kadersituation und die Stärke des Gegners – sie müssen zum amtierenden Meister aus Oberwart. Der wieder erstarkte BC Vienna empfängt im Sky Live Spiel eines der Top-Teams der Liga. Die Swans Gmunden wollen ihre Topposition bestätigen und den Abstand zu den Verfolgern weiter vergrößern.
Der WBC Wels musste zuletzt ein kleines Zwischentief hinnehmen. Nicht nur die drei Niederlagen in Serie bereiten Kopfzerbrechen, viel mehr hadern die Messestädter gerade mit einer angespannten Personalsituation. Lorenzo O´Neal, Davor Lamesic und Kevin Payton sind fraglich. Von Haus aus nicht den aller tiefsten Kader haben die Klosterneuburg Dukes. Dennoch scheinen diese sich mit ihrer Situation in den letzten Runden gut zurechtgefunden zu haben. Zwei Siege am Stück feierten die Niederösterreich, bevor sie den amtierenden Meister über drei Viertel voll forderten, ehe ihnen die Luft ausging. Wieder waren es die Turnover (22), die am Ende ausschlaggebend waren.
Der UBSC Graz blieb zwar in der vergangenen Runde spielfrei, von gezielter Vorbereitung auf das Duell gegen den amtierenden Meister konnte aber nicht die Rede sein. Gleich fünf Ausfälle vermeldeten die Steirer für das wichtige Spiel gegen die Gunners Oberwart. Die Südburgenländer hingegen schöpfen seit einigen Runden erfolgreich aus dem Vollen. Vier Siege in Serie verbuchten die Kanoniere zuletzt, damit stehen sie – obwohl sie ein Spiel weniger absolvierten als die Verfolger – an der Tabellenspitze. Doch die Swans lauern punktegleich nur einen Platz dahinter und warten auf den ersten Ausrutscher. Die Dukes bekamen nach der letzten Runde wieder die rote Laterne der Wiener übergeben, auf den sechsten Platz fehlen dennoch weiterhin nur zwei Punkte.
Die Fürstenfeld Panthers sind in dieser Saison in Steiermark-Derbys noch ungeschlagen. Doch die bulls Kapfenberg sind in den letzten Runden so richtig in Spiellaune gekommen. Fünf der letzten sechs Spiele in der Admiral Basketball Bundesliga entschieden die Bullen für sich, damit kletterten sie auf Rang drei der Tabelle. Den Panthers hingegen gelang neben den drei Derbysiegen lediglich ein weiterer Erfolg in der laufenden Meisterschaft. In den letzten beiden Spielen hielten sie die Begegnung bis in die Schlussminuten offen, am Ende fehlte meist die notwendige Kaltschnäuzigkeit. Die bulls überzeugten in den letzten Begegnungen offensiv wiedefensiv und entdecken von Spiel zu Spiel neue Waffen. So konnte beispielsweise Carl Baptiste im letzten Spiel 25 Punkte erzielen, in den vier Spielen zuvor scorte er nie zweistellig.
Der BC Vienna hat nicht nur seinen Kapitän zurück, vielmehr konnten sie nach drei Niederlagen in Serie wieder anschreiben und die rote Laterne abgeben. Nun wartet allerdings mit den Swans Gmunden eines der Topteams. Chris Ferguson kann die Bundeshauptstädter weiterhin noch nicht unterstützen, doch auch die beiden Insidespieler der Swans Povilas Gaidys und Tilo Klette sind leicht angeschlagen. Während bei den Schwänen in der vergangenen Runde vor allem die jungen Österreicher rund um Toni Blazan und Matthias Linortner gute Akzente setzten., war bei Wienern die geballte Routine der Schlüssel zum Erfolg. Stjepan Stazic und Predrag Miletic erzielten 45 Punkte und ließen den Löwen keine Chance. Ob den Bundeshauptstädtern mit einem weiteren Sieg bereits der Sprung in die Top-6 gelingt, kann am Montag ab 18.45 (Tip-Off 19.00) live auf Sky Sport Austria verfolgt werden.
Die Spielpaarungen der 13. Runde im Überblick:
WBC Wels – Klosterneuburg Dukes
Samstag, 19.00 Uhr in der Raiffeisen Arena Wels
Gunners Oberwart – UBSC Graz
Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Oberwart
Fürstenfeld Panthers – bulls Kapfenberg
Sonntag, 17.00 Uhr in der Stadthalle Fürstenfeld
BC Vienna – Swans Gmunden
Montag, 19.00 Uhr im Admiral Dome
ab 18.45 live im TV
Traiskirchen Lions spielfrei
Die Spiele der 13. Runde im Detail:
WBC Wels Klosterneuburg Dukes
Samstag, 19.00 Uhr in der Raiffeisen Arena Wels
Kommentare zur Begegnung:
Ales Chan, Spieler WBC: „Gegen Klosterneuburg haben wir dieses Jahr schon gewonnen. Trotzdem darf man die Dukes nicht unterschätzen, unser Ziel muss der Sieg sein.“
Mike Coffin, Headcoach WBC: „Ohne Davor, Lorenzo und Kevin wird es sehr schwer, ob und wer von den dreien spielt, wird am Spieltag entschieden. Nichts desto trotz wird meine Mannschaft alles geben, wir werden uns in den 46 Stunden Pause so gut wie möglich auf die Niederösterreicher einstellen!“
Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Wir müssen weiter an uns arbeiten und mehr Kontinuität in unser Spiel bringen, dann können wir auch gegen Wels bestehen.“
Personelles:
WBC: Lorenzo O´Neal, Davor Lamesic und Kevin Payton sind fraglich
Dukes: Lennart Burgemeister fraglich
Gunners Oberwart UBSC Graz
Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Oberwart
Kommentare zur Begegnung:
Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: „Wir nehmen das Spiel gegen Graz sehr ernst. Wir brauchen hohe Intensität und müssen auf eine stabile Defensivarbeit aufbauen. Dieses Spiel gut zu absolvieren wird auch für die Europacup-Spiele wichtig sein.“
Benjamin Blazevic, Spieler der Gunners: Gegen Graz dürfen wir uns keinen Ausrutscher leisten. Wir bereiten uns sehr intensiv vor und in der Mannschaft herrscht eine tolle Stimmung. Ich bin sicher, dass unsere Fans diese Freude am Spiel auch am Parkett sehen werden. „
LLuis Pino, Headcoach UBSC: „Aufgrund der vielen Ausfälle war es diese Woche schwierig, sich optimal auf den Gegner vorzubereiten. Wir werden jedenfalls alles versuchen, die Gunners zu ärgern.“
Michael Fuchs, Manager UBSC: „Bislang konnten wir in Oberwart nie etwas gewinnen – aufgrund der Verletztenliste sind die Vorzeichen nicht sehr positiv. Dennoch hat unser Team auch in der vergangenen Begegnung gezeigt, dass man mit Einsatz viel erreichen kann.“
Personelles:
UBSC: Richter (Gips), Leitgeb (Meniskus), Sliskovic (Knöchel), Ohakwe (Adduktroren), Würtz (private Gründe) fallen für dieses Match aus. Der Einsatz von Krivokapic ist unsicher, da er diese Woche nicht trainierte.
Fürstenfeld Panthers bulls Kapfenberg
Sonntag, 17.00 Uhr in der Stadthalle Fürstenfeld
Kommentare zur Begegnung:
Pit Stahl, Headcoach der Panthers: „Am Sonntag wartet bereits das nächste Steirer-Derby auf uns. Wir werden alles daran setzen unsere Derbybilanz auf 4-0 zu stellen, auch wenn Kapfenberg ein äußerst unangenehmer Gegner sein wird.“
Carl Baptiste, Spieler der Panthers: „Wir haben derzeit eine gute Phase, in der wir wichtige Siege gefeiert haben. Wir sind als Team sehr fokussiert und harmonieren gut miteinander. Diesen Flow müssen wir auch in das Spiel gegen Fürstenfeld mitnehmen. Sie haben ihre letzten zwei Spiele verloren und werden sicher alles daransetzen, um wieder einen Sieg einzufahren.“
Armin Woschank, Spieler der bulls: „Wir stehen in Fürstenfeld vor einer ganz schwierigen Partie. Im Heimspiel haben sie uns klar geschlagen. Wir werden mit voller Energie dagegenhalten müssen, die Panthers werden gegen uns sicher wieder anschreiben wollen. Unser Ziel ist es, an die Leistungen der letzten Spiele anzuschließen.“
BC Vienna Swans Gmunden
Montag, 19.00 Uhr im Admiral Dome
ab 18.45 im TV
Kommentare zur Begegnung:
John Griffin, Coach BCV: „Gmunden hat eine starke Mannschaft und mischt in der Liga vorne mit! Wir brauchen unsere beste Leistung und einen großartigen Teameffort, damit wir bestehen können.“
Anthony Clemmons, Spieler BCV: „Wir lieben die Herausforderung. Gmunden hat eine gute Mannschaft, aber wir haben jetzt an Qualität dazugewonnen.“
Harald Stelzer, Manager Swans: „Vienna dürfte mit der Rückkehr von Stjepan Stazic wieder stärker geworden sein, wie das heutige Ergebnis zeigt. Das wird eine schwere Partie am Montag.“
Personelles:
BCV: Chris Ferguson noch nicht spielberechtigt
Swans: Povilas Gaidys hatte nach dem Spiel gegen die Panthers wieder Schmerzen im Knie, auch Tilo Klette (Ellbogen) ist nun leicht angeschlagen, beide sollten am Montag aber fit sein
2BL: „Gemetzel“ um Ausgangsposition für Cup – Part I
Noch zwei Runden umfasst die Hinrunde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga, dessen Endstand dann auch das „Ranking“ für das Achtelfinale im Basketball Cup auswirft. Je besser die Teams der 2BL bis dorthin dastehen, um so vermeintlich einfacher könnten ihre kommenden Gegner aus der ADMIRAL Basketball Bundesliga sein. Um die beste Platzierung – und auch die Tabellenführung – kämpfen im „Fernduell“ die Mattersburg Rocks (gegen Raiders Villach) und die Mistelbach Mustangs (bei Basket Flames). „Patzen“ beide, könnte sich Meister UBC St. Pölten mit einem Sieg über die Dornbirn Lions die Spitze sichern. Die Vorarlberger würden bei einem Erfolg Rang drei übernehmen, „oben“ anklopfen – und Villach weiter hinter sich lassen. Ohne Chance auf Verbesserung im Cup-Ranking ist KOS Celovec, das in Runde 10 gegen Basket 2000 Vienna Warriors aber um die Aufrechterhaltung der Heimserie von drei Siegen bislang kämpft. Außerdem stehen sich die beiden im Cup schon ausgeschiedenen Teams Vienna D.C. Timberwolves und Wörthersee Piraten gegenüber.
An der Spitze der Tabelle marschieren die Mattersburg Rocks und die Mistelbach Mustangs nahezu im Gleichschritt: Während die Niederösterreicher – auch ohne Michal Semerad (Knöchelverletzung) – bei den Basket Flames als klarer Favorit antreten, bekommen es die Burgenländer – bei denen Ramiz Suljanovic debütieren wird – mit den seit vier Spielen ungeschlagenen Raiders Villach zu tun.
Mistelbach hat Duelle mit den „Flammen“ in guter Erinnerung, wurden doch drei der letzten vier Spiele in Wien gewonnen. Auch ohne Michal Semerad, der wegen einer Knöchelverletzung ausfällt, scheinen die Niederösterreicher kompakt genug, um diesen Aderlass verkraften zu können. Die Flames, denen mit Vladimir Gavranic und Jakob Deimel wieder mehr „Physis“ zur Verfügung steht, haben zuletzt den zweiten Saisonsieg gefeiert – brauchen aber einen konzentrierte Leistung über 40 Minuten, um den Tabellenzweiten ins Wanken zu bekommen.
„Physis“ bekam auch Tabellenführer Mattersburg Rocks: Die Burgenländer reagierten auf die lange Liste an Verletzung – Pinterits und Mach fehlen fix, Gmeiner und Ulreich sind fraglich – und verpflichteten Ramiz Suljanovic, der im Sommer seine ABL-Karriere in Klosterneuburg beendet hatte. Damit bekommt die „beste Defensive der Liga“ noch mehr Präsenz unter dem Korb und ist gerüstet gegen das Team mit dem längsten Winning-Streak der 2BL. Die Raiders Villach sind nämlich schon seit vier Spielen ohne Niederlage, brachten es zu immer konstanteren und konzentrierteren Leistung – und könnten bei einem weiteren Sieg gar Rang vier in der Tabelle beziehen. Das scheint aber ein schweres Unterfangen zu werden – denn Villach hat bislang noch kein Spiel in Mattersburg gewonnen.
Hinter den beiden Spitzenreitern duellieren sich die Dornbirn Lions mit dem UBC St. Pölten. Gewinnen die Vorarlberger – wie auch schon im Heimspiel der letzten Saison (83:74) – sichern sie sich dank des direkten Duells Rang drei. Gewinnen die Niederösterreicher, die auf Speiser, Bauch und Diesner verzichten müssen, wäre gar die Tabellenführung möglich, vorausgesetzt Mistelbach und Mattersburg verlieren.
Noch keine Niederlage in der Heimhalle gab es in der laufenden Saison für KOS Celovec. Die Kärntner wollen diese Serie gegen Basket 2000 Vienna Warriors verlängern, müssen sich aber vor allem am Rebound beweisen. KOS ist mit 29,8 Boards pro Partie in dieser Kategorie an letzter Stelle im Liga-Vergleich. Ein Sieg würde aber auch den Warriors gut tun – denn dann stünde man vorübergehend auf einem Playoff-Platz. Bei einer Niederlage wäre KOS schon um vier Punkte „weg“.
Den Playoff-Platz vorübergehend absichern wollen die Vienna D.C. Timberwolves, die gegen die Wörthersee Piraten ihren dritten Heimsieg in Folge feiern wollen. Im Idealfall – also zumindest bei einem eigenen Sieg – hätten die Wiener dann schon sechs
Punkte Guthaben auf den 9. Tabellenrang. Die Piraten, die alle bisherigen acht Duelle mit den Wolves verloren haben, treffen es auch diesmal schwer an, ihre ersten Punkte in der laufenden Meisterschaft einzufahren.
In der 10. Runde pausiert die BBU Salzburg, die dann zum Abschluss der Hinrunde zum
„West-Derby“ lädt – und die Dornbirn Lions empfängt.
Die Spiele der 10. Runde im Überblick:
Vienna D.C. Timberwolves – Wörthersee Piraten
Samstag, 17.00 Uhr im Wolves Domes, Wien 22
KOS Celovec – Basket 2000 Vienna Warriors
Samstag, 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt
Basket Flames – Mistelbach Mustangs
Samstag, 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6
Dornbirn Lions – UBC St. Pölten
Samstag, 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle Dornbirn
Mattersburg Rocks – Raiders Villach
Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Mattersburg
Die Spiele der 10. Runde im Detail:
Vienna D.C. Timberwolves Wörthersee Piraten
Samstag, 17.00 Uhr im Wolves Dome, Wien 22
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Wir sind klarer Favorit, werden das Spiel aber hundertprozentig ernst nehmen. Die Piraten haben gegen die Flames gezeigt, dass sie gefährlich sein können.“
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Die Piraten können ohne Druck aufspielen und sind an einem guten Wurftag ein unangenehmer Gegner. Wir wollen mit voller Konzentration den fünften Sieg einfahren.“
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Die Timberwolves stellen für uns durch ihre Größe, ihre Erfahrung und ihre Tiefe eine große Herausforderung dar. Wir werden alles daran setzen ein ordentliches Spiel abzuliefern.“
Edgar Allesch, Spieler der Piraten: „Im Wolves-Dome zu spielen ist immer schwierig, wir wollen uns in allen Kleinigkeiten weiter verbessern. Dafür bietet sich erneut eine gute Möglichkeit für uns.“
Personelles:
Wolves: Claudio Vancura fehlt mit einer Fingerverletzung, Ismail Chrigui ist wieder fit.
Piraten: Lukas Simoner fällt weiterhin aus.
Besonderheiten: Der Eintritt ist frei, im Anschluss findet die Weihnachtsfeier statt. Um 14 Uhr treffen die beiden mU16-Teams in der ÖMS aufeinander.
KOS Celovec Basket 2000 Vienna Warriors
Samstag, 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOS: „Jetzt müssen wir die verlorenen Auswärtspunkte zu Hause wieder rückerobern. Die Basket 2000 ist für uns ein unbekannter Gegner, aber mit einigen sehr guten Einzelakteuren. So wie alle Spiele in der 2BL wird auch dieses Spiel nicht leicht werden. Wir hoffen auf ein sehr gut besuchtes Adventspiel!“
Andi Smrtnik, Kapitän von KOS: „Nachdem wir in Salzburg unter unseren Möglichkeiten gespielt haben, wollen wir uns zu Hause gegen die Wiener wieder rehabilitieren. Sie haben gute Außenspieler, die vereinzelt sehr gefährlich sein könnten. Unterm Korb müssten wir unsere Stärken nutzen, dann sollte es reichen. Wir hoffen, dass wir in unserer Halle unbesiegt bleiben.“
Kristijan Nikolic, Headcoach der Warriors: „Uns erwartet ein sehr schwieriges Auswärtsspiel in Klagenfurt. Wir müssen mehr Einsatz und Willen zeigen und über 40 Minuten konzentriert spielen, dann haben wir eine Chance auf den Sieg.“
Christopher Ruzicka, Spieler der Warriors: „Wir wollen das Jahr so beenden, wie die Saison begonnen hat und zwar mit einem Sieg. Gegen Kos müssen wir eine geschlossene Teamleistung zeigen und von Anfang an in die Gänge kommen, ansonsten wird es sehr schwer sein für uns zu bestehen.“
Personelles:
Warriors: Ferdinand Saukel und Igor Jereminov fallen verletzt aus.
Besonderheiten: Letztes Heimspiel vor Weihnachten! KOŠ Basketball-Tag: 10.30 WU16 Turnier; 15.00 U14 KOŠ-WÖP;
Basket Flames Mistelbach Mustangs
Samstag, 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Christian Kreidl, Headcoach der Flames: „Gegen den ex-aequo-Tabellenführer ist es natürlich eine besondere Herausforderung zu Hause! Auch wenn wir mit einigen Wehwehchen zu kämpfen haben, werden wir unser Bestes geben und schauen, was am Ende dabei heraussieht.“
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Wir sind klarer Außenseiter gegen die Mustangs. Wir wollen uns aber in eine Position bringen, in der wir eventuell überraschen können.“
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Die Flames sind ein nicht zu unterschätzender Gegner. Gerade Spiele gegen ein Team, das sich im Moment am unteren Ende der Tabelle befindet, gestalten sich oft ganz besonders schwierig. Wieder einmal müssen wir am Samstag auf Michal Semerad verzichten. Daher heißt es, am Samstag besonders auf der Hut zu sein.“
Leo Holy, Obmann der Mustangs: „Beim Spiel gegen die Flames ist volle Konzentration sicherzustellen. Sie haben erfahrene Spieler und sind durchaus in der Lage uns Paroli zu bieten. Nachdem auch Michal Semerad ausfällt, heißt es für das Team umso mehr sich reinzuhauen, um einen Sieg nach Hause zu bringen.“
Personelles:
Flames: Vladimir Gavranic und Jakob Deimel könnten ihr Comeback feiern. Christian Künstner (Adduktoren) ist wie Josh Rohrböck, Philipp Germ und auch Coach Christian Kreidl (alle krank) fraglich.
Mustangs: Michal Semerad muss wegen einer Knöchelverletzung pausieren.
Dornbirn Lions UBC St. Pölten
Samstag, 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle Dornbirn
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Der Meister ist für jedes Team ein starker Gegner. Sie haben großartige Spieler im Kader und wir werden in jedem Bereich des Spiels hart arbeiten müssen. Wir verlassen uns auf unsere Optionen und wollen ein offenes Spiel liefern. Auch für die Liga wäre es sicher gut, wenn nicht immer dieselben Teams gewinnen. Unser Ziel ist es weiter zu wachsen und als Team noch besser zu werden.“
Alexander Atterbigler, Kapitän der Lions: „Nach einem langen Reisewochenende und einer harten Partie in Mistelbach ist das ganze Löwenrudel wieder sehr froh ein Spiel vor dem heimischen Publikum zu spielen. Im letzten Heimspiel des Jahres 2016 wollen wir wieder als Sieger den Platz verlassen und den Kontakt zur Spitze nicht abreißen lassen. Mit St. Pölten kommt zwar der amtierende Meister ins Ländle, wir sind aber gut vorbereitet und wissen, dass wir uns vor keinem Gegner verstecken müssen!“
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Eine schwere Situation für unser Team, aber wir werden das Beste daraus machen und den Lions einen schweren Kampf liefern!“
Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Wir stehen vor einer Situation, die für uns alle sehr schwer ist. Wir haben allerdings ein so einzigartiges Mannschaftsgefüge und so unglaublich tolle Spieler in unserem Team, dass wir diese Situation meistern werden. Nach Dornbirn fahren wir sicher nicht, um uns so einfach geschlagen zu geben.“
Personelles:
Lions: Bei den Löwen fehlen weiterhin Lorenz Gerstendörfer und Toni Jakupi.
UBC: Martin Speiser, Andreas Bauch und Michael Diesner fehlen verletzungsbedingt.
Besonderheiten: DJ, Maskottchen Don Lio und Ehrung des inet-logistics MVP November;
Mattersburg Rocks Raiders Villach
Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Mattersburg
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
James Williams, Headcoach der Rocks: „Ich erwarte mir wieder eine Defensivleistung wie im Spiel in Wien in der Vorwoche, da haben wir aggressiv gestartet und nicht nachgelassen. Auch wenn wir derzeit viele Verletzte haben, müssen andere einspringen.“
Sebastian Gmeiner, Spieler der Rocks: „Villach ist eine gute Mannschaft mit erfahrenen Spielern. Wir müssen aufpassen, den Druck in der Verteidigung hoch halten und im Angriff schnell, aber konzentriert spielen, um zu siegen.“
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Gegen Mattersburg müssen wir über vier Viertel gut spielen, um bestehen zu können. Wir haben zur Zeit einige Ausfälle, doch der Kader ist tief genug, um das kompensieren zu können.“
Personelles:
Rocks: Michael Mach und Sebastian Pinterits fallen sicher aus. Hinter dem Einsatz von Stefan Ulreich und Sebastian Gmeiner steht ein Fragezeichen. Neuzugang Ramiz Suljanovic wird dabei sein.
Raiders: Patrick Biedermann (Achillessehnenentzündung), Tim Huber (Knöchel) und Nino Gross (Virus) fallen höchstwahrscheinlich aus.
Besonderheiten: In der Halbzeitpause gibt es ein Gewinnspiel des Spielsponsors und ein internes Match der U12.
Presseinfo Admiral Basketball Bundesliga/ABL/red.
09.12.2016


