Am Donnerstag steht die letzte Runde der Europa League Gruppenphase auf dem Programm. Von den drei österreichischen Vertretern hat allein FK Austria Wien, die Chance international zu überwintern. Für den SK Rapid Wien und FC Red Bull Salzburg geht es nur noch darum, sich gut aus dem Wettbewerb zu verabschieden.
Die Tabellenkonstellation in der Gruppe E verspricht Spannung pur. Wenig überraschend steht die AS Roma schon vor dem letzten Spieltag als Gruppensieger fest. Der zweite Platz dahinter ist allerdings weiterhin vakant. Die Veilchen konnten im direkten Duell gegen Astra Giurgiu trotz Führung den Matchball nicht verwandeln und benötigen am Donnerstag Schützenhilfe von den bereits qualifizierten Römern um in die nächste Runde einzuziehen. Die Mannschaft von Thorsten Fink löst das Sechzehntelfinalticket, wenn sie ihr Duell gegen den bereits ausgeschiedenen tschechischen Meister Viktoria Pilsen gewinnt und Astra Giurgiu im Parallelspiel nicht über ein Unentschieden in Rom hinauskommt.
Zur gleichen Zeit versucht sich der SK Rapid gegen den spanischen Klub Athletic Bilbao erfolgreich aus dem Wettbewerb zu verabschieden. Die Niederlage bei KRC Genk besiegelte das Aus des österreichischen Rekordmeisters. Rapid-Trainer Damir Canadi zeigte sich nach dem Ausscheiden wehmütig: „Wir haben vieles richtiggemacht, außer dass wir uns belohnen, das Quäntchen Glück, das wir uns erarbeiten müssen, hat gefehlt. Darum tut es mir leid für die Mannschaft.“
Im Anschluss verabschiedet sich FC Red Bull Salzburg mit einem Topspiel aus der Europa League. Der deutsche Traditionsklub FC Schalke 04 kommt in die Mozartstadt. Nach dem katastrophalen Start der Salzburger mit drei Niederlagen in Folge keimte nach dem Sieg im vierten Spiel gegen den französischen Tabellenführer OGC Nizza wieder Hoffnung aufs Weiterkommen auf. Nach dem unglücklichen Unentschieden gegen den FK Krasnodar war klar, dass der österreichische Meister auch in dieser Saison international nicht überwintern wird.
Presseinfo Sky Austria/red.
08.12.2016


