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Der EC Red Bull Salzburg bestreitet in dieser Woche in der Erste Bank Eishockey Liga wieder drei Spiele und muss morgen, Mittwoch, nach Innsbruck (19:15 Uhr). Danach geht es mit zwei Heimspielen weiter; am Freitag ist der HCB Südtirol zu Gast (19:30 Uhr, live bei Sky Sport) und Sonntag kommen die Moser Medical Graz 99ers in die Salzburger Eisarena (15:30 Uhr, live bei ServusTV).

Wenn die Red Bulls morgen nach Innsbruck fahren, sind sie doppelt gewarnt. Zum einen mussten sie sich schon beim ersten Antreten bei den Haien Ende September mit 4:5 in der Verlängerung geschlagen geben und auch bei der Revanche vor gut zwei Wochen in Salzburg ging es in die Verlängerung, welche die Red Bulls dann mit 4:3 knapp für sich entschieden. Und zum anderen tun sie sich gerade schwer, zu ihrer gewohnten Leistung zu finden, wie erst die 0:4-Auswärtsniederlage in Wien am vergangenen Sonntag – ohne dabei die Leistung der Vienna Capitals schmälern zu wollen – gezeigt hat.

Salzburgs Head Coach Greg Poss weiß: „Die Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen gewinnt. Die Unterschiede zwischen den meisten Teams sind nicht sehr groß und die Mannschaft, die den Sieg am meisten will und am meisten investiert, wird auch gewinnen. Bei uns habe ich das zuletzt vermisst. Wir werden im Training noch härter arbeiten und dann hoffe ich, dass sich das auch auf die Zweikämpfe und aufs Spiel allgemein auswirkt.“

Verteidiger Bobby Raymond sieht das genauso und spart nicht mit Eigenkritik: „Wir brauchen wieder mehr Leidenschaft. In den letzten Spielen sind wir zum Ende hin immer erst dann stark geworden, wenn wir es gebraucht haben. Das war auch die Botschaft, die uns der Head Coach gestern mitgeben wollte [die Mannschaft hat ein extra Training anstelle des freien Tages absolviert]. Wir müssen verstehen, dass wir wirklich jede Minute voll spielen müssen.“

Die Red Bulls stehen aber nach wie vor punktegleich mit den Black Wings Linz auf dem zweiten Tabellenplatz und könnten mit einem Sieg in Innsbruck den Rückstand auf die führenden Capitals auf sechs Punkte verringern. Gleichermaßen wichtig wären diese Punkte aber auch, um sich neben Linz auch die Verfolger Bozen und eben Innsbruck vom Leibe zu halten, beide Teams lauern auf den Plätzen 4 bzw. 5 mit jeweils nur fünf Punkten Rückstand.

Beim Kader bleibt alles beim Alten. Mark Flood, der am Sonntag in Wien nach einem Ellbogencheck nicht weiterspielen konnte, ist wieder im Training und sollte morgen auch spielen können. Somit fehlen den Red Bulls wie zuletzt nur die beiden Langzeitverletzten Matt Roy und Florian Baltram.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
HC TWK Innsbruck “Die Haie” – EC Red Bull Salzburg
Mi, 07.12.2016; Innsbruck, 19:15 Uhr

Medieninfo: Red Bull Salzburg

06.12.2016