Vienna Capitals, Serge Aubin

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Die Vienna Capitals stürmen in der Erste Bank Eishockey Liga weiter von Sieg zu Sieg. Head Coach Serge Aubin zog nach dem 4:0-Heimsieg im Schlager gegen Red Bull Salzburg zufrieden Bilanz.

Frage: Serge, am Freitag hat dein Team gegen den HCB Südtirol bereits eine TopLeistung gezeigt und 6:4 gewonnen. Gegen Salzburg konnte nochmals einer draufgesetzt werden. Für viele war es die beste Vorstellung deines Teams in dieser Saison. Wie war das möglich?
Serge Aubin: „Wir versuchen immer unsere beste Performance auf das Eis zu bringen. Manchmal funktioniert das besser, manchmal schlechter. Das vergangene Wochenende haben wir alles sehr gut umgesetzt. Wir waren mit und ohne Puck schneller. Wir haben schlau gespielt und sind in der Defensive solide gestanden. Wenn man die 120 Minuten in den letzten beiden Partien betrachtet, dann haben wir genau eine Minute gehabt, in denen wir unseren Game-Plan nicht umgesetzt haben (Anm.: die beiden Gegentreffer im Spiel gegen Bozen). Ich denke, wir haben fast unser ganzes Potential abgerufen.“

Frage: Was ruft bei dir mehr Genugtuung hervor? Das Shut-Out von JP Lamoureux, sein erstes in dieser Saison, oder die stabile Caps-Defensive, die zum dritten Mal in der EBEL kein Tor zugelassen hat?
Serge Aubin: „Was uns auszeichnet ist die Tatsache, dass wir nur als Team auftreten. Es gibt bei uns nicht einen Spieler, sondern nur die Mannschaft. Wir gewinnen gemeinsam, wir verlieren aber auch gemeinsam. Jeder ist für unseren Erfolg ein wichtiger Baustein. Die Stimmung ist in der Kabine und auch außerhalb der Halle sehr gut. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Aber mir gefällt der Prozess, wie wir eine Family geworden sind.“

Frage: Du betonst immer, dass dich die Tabelle nicht interessiert. Gilt diese Einstellung noch immer? Immerhin liegen die Capitals bereits neun Punkte vor Titelverteidiger Salzburg (ein Spiel weniger) und den Black Wings Linz.
Serge Aubin: „Ich freue mich für meine Jungs, dass sie für ihre harte Arbeit und ihre guten Leistungen belohnt werden. Es ist schön mein Team an der Spitze der EBEL zu sehen. Aber der Platz an der Sonne ist nicht unser primäres Ziel. Mir ist momentan wichtig, dass wir unser System umsetzen, uns stetig verbessern und immer zusammenhalten – in guten und schlechten Zeiten. Mir gefällt es, wie sich die Burschen entwickeln. Wir werden weiter hart arbeiten.“

Medieninfo Vienna Capitals/Red. Sportreport

05.12.2016