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© Sportreport

International verbuchen die Teams der Admiral Basketball Bundesliga Woche für Woche Erfolge. Allen voran die bulls Kapfenberg scheinen sich auf dem internationalen Parkett wohl zu fühlen und sind im Sixt Alpe Adria Cup weiter ungeschlagen. In der Meisterschaft mag es aber noch nicht so recht klappen, nach vier Niederlagen in Serie haben die Steirer im Moment die rote Laterne. Nachdem die Bullen in der vergangenen ABL-Runde spielfrei blieben, wollen sie nun in der Liga wieder anschreiben. In der siebenten Runde wartet mit den Gunners Oberwart allerdings niemand geringerer als der amtierende Meister, der international ebenfalls mit guten Leistungen besticht. Vier Niederlagen in Serie mussten auch die Klosterneuburg Dukes hinnehmen und auch für sie wird es nicht einfach in siebenten Runde auf die Siegerstraße zurückzukehren. Empfangen sie doch mit Swans Gmunden einen der Topfavoriten auf die diesjährige Meisterschaft. Zu so etwas wie einen Geheimfavoriten haben sich die Traiskirchen Lions gemausert. Gegen den UBSC Graz wollen die Niederösterreich mit einem weiteren Erfolg den Anschluss an den Tabellenführer halten. Dieser empfängt den BC Vienna, die nach vier Niederlagen in Serie ihren Rhythmus gefunden haben. Gegen den WBC Wels wollen die Wiener nun die eigene Serie verlängern und den fünf Siege andauernden Streak der Welser beenden.

Sowohl die Gunners Oberwart, als auch die bulls Kapfenberg konnten bisher international Statements setzen. Den Gunners gelang dies bisher auch sehr gut in der Admiral Basketball Bundesliga, vier Erfolge am Stück konnten sie zuletzt verbuchen. Die Bullen hatten bisher in der Liga noch ihre Probleme. Nach dem Auftakterfolg gegen die Lions, setzte es vier Niederlagen en-suite. Die Spielpause in der ABL kam für die Steirer vielleicht genau zur richtigen Zeit. Motiviert durch die internationalen Erfolge wollen Marck Coffin & Co. nun auch gegen den amtierenden Meister beweisen was in ihnen steckt. „Mit dem Sieg im Sixt Alpe Adria Cup konnten wir Selbstvertrauen tanken. Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und möchten im Spiel gegen Oberwart darauf aufbauen.“ Vor allem Offensiv möchte es bei den Bullen bisher noch nicht klappen, lediglich 62,8 Punkte pro Spiel gelingen den Mannen von Head-Coach Michael Schrittwieser. Ganz anders als bei den Gunners – mit 82,6 Punkten pro Begegnung, führen sie diese Statistik mit großem Abstand an. Im Unterschied zur vergangenen Saison ist die Scoringlast der Südburgenländer auf viele Schultern verteilt. Christopher McNealy führt die Scoringliste der Gunners mit 16,2 ppg. an – drei seiner Kollegen halten ebenfalls bei mehr als 10 Punkten pro Spiel.

Einiges ans Lehrgeld musste das junge Team der Klosterneuburg Dukes in den vergangenen Runden zahlen. 21 Turnover im Schnitt pro Spiel sind zu viel weiß auch Head Coach Zoran Kostic „Wir müssen weniger Fehler machen.“. Zu viele Fehler unterliefen auch den Swans Gmunden in der vergangenen Runde – die mit dem aggressiven Fullcourt-Press der Gunners nur Phasenweise umgehen konnten. Während die Dukes mit Jozo Rados einen herausragenden Akteur haben – er ist nicht nur Topscorer seines Teams, sondern auch der beste Rebounder und effizientester Spieler der Liga – ist bei den Swans bislang das Teamplay Trumpf. Knapp 18 Assists verteilen die Traunstädter pro Spiel – meistens abgeschlossen vom Backcourt Duo Enis Murati (17,6 ppg.) und Alex Wesby (16,3 ppg.). Während die Dukes den Sieg dringend benötigen, um nicht den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren, würden die Schwäne mit einem Sieg zur Spitze aufschließen.

In der Tabelle nur um zwei Punkte getrennt sind die Traiskirchen Lions und der UBSC Graz. Beide Teams konnten in den ersten Runden der neuen Saison durchaus überraschen. Den Grazern gelangen bisher zwar „erst“ zwei Siege, doch auch bei ihren Niederlagen wussten sie großteils zu überzeugen. In der vergangenen Runde brachten sie den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage. Am Ende fehlte, wie auch schon beim Saisonauftakt gegen Fürstenfeld (Anm. -1), die Kaltschnäuzigkeit. Auch die Löwen wurden zu Beginn der Saison noch nicht im erweiterten Favoritenkreis um die Meisterschaft gesehen. Doch nach dem jüngsten und gleichzeitig ältesten Neuzugang Jason Detrick (Anm. vorerst nur befristeter Vertrag für 1 Monat), der konstanten Leistungen der arrivierten Löwen und der positiven Entwicklung von jungen Spielern wie Milovan Draskovic und Martin Maximilian Trmal, ist den Löwen noch einiges zuzutrauen. Detrick scheint bereits nach kurzer Zeit seine Rolle bei den Niederösterreichern bestens gefunden zu haben und nimmt viel Verantwortung in der Spielleitung von den Schultern von Benedikt Danek. Der eigentliche Kapitän Benedikt Güttl ist weiterhin rekonvaleszent, allerdings schon ins Training eingestiegen. Bis zum ersten Vollkontakttraining wird es noch Zeit brauchen.

Im TV Live Spiel der Runde sieben stehen sich der aktuelle Tabellenführer und der kürzlich in Rhythmus gekommene BC Vienna gegenüber. Mittlerweile fünf Siege in Serie verbuchte der WBC Wels und ist somit nicht nur Tabellenführer, sondern auch das heißeste Team der Liga. Aber auch die Bundeshauptstädter haben in den letzten Begegnungen bewiesen, dass sie mittlerweile bestens mit der sechs-Mann-Rotation umgehen können. Wobei „Rotation“ für vier der Starting-five Spieler weiterhin ein Fremdwort bleibt, spielten sie doch in den letzten Begegnungen fast immer durch. Wenn man diesen Aspekt berücksichtigt, ist die Turnover Statistik der Wiener umso beeindruckender. Mit nur knapp über zehn Ballverlusten pro Spiel, ist kein anderes Team so sicher in der Ballbehandlung wie die Wiener. Der WBC überzeugt vor allem durch Treffsicherheit von außen. 37,5 % der Würfe von Downtown finden ihr Ziel. Mit De Juan Wright (20,3 ppg.) und Davor Lamesic (17,2 ppg.) verfügen die Messestädter außerdem über zwei der zuverlässigsten Scorer der Liga.

Die Spielpaarungen der 7. Runde im Überblick:
Gunners Oberwart – bulls Kapfenberg

Samstag, 19.00 Uhr in der SPH Oberwart
Klosterneuburg Dukes – Swans Gmunden
Sonntag, 17.00 Uhr im FZZ Happyland
UBSC Graz – Traiskirchen Lions
Sonntag, 19.00 Uhr in der Unionhalle Graz A
WBC Wels – BC Vienna
Montag, 19.00 Uhr in der Raiffeisen Arena Wels ab 18.45 live auf SKY Sport Austria
Fürstenfeld Panthers spielfrei

Die Spiele der 7. Runde im Detail:
Gunners Oberwart bulls Kapfenberg

Samstag, 19.00 Uhr in der SPH Oberwart
Kommentare zur Begegnung:
Georg Wolf, Spieler der Gunners: „Diese Woche ist sehr intensiv. Aber wir werden auch gegen Kapfenberg eine gute Leistung zeigen.“

Chris Chougaz, Headcoach der Gunners: „Wir bereiten uns auf ein sehr schweres Spiel vor. Kapfenberg hat zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt. Wir müssen die Energie aus dem Europacup mitnehmen, dann können wir gewinnen.“

Marck Coffin, Spieler der bulls „Mit dem Sieg im Sixt Alpe Adria Cup konnten wir Selbstvertrauen tanken. Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und möchten im Spiel gegen Oberwart darauf aufbauen. Die Gunners sind eine sehr gute Mannschaft, das haben sie bei ihrem Sieg in Gmunden erneut unter Beweis gestellt. Nichtsdestotrotz gehen wir zuversichtlich und motiviert in dieses Spiel.“

Oliver Freund, Obmann der bulls: „Wir stehen vor einem schweren Auswärtsspiel in Oberwart und somit vor dem nächsten Prüfstein für unsere junge Mannschaft. Gegen Levicki Patrioti im Sixt Alpe Adria Cup ist es uns gut gelungen, unser Potential abzurufen. Die Spieler haben gesehen, was sie erreichen können, wenn sie als Team auftreten. Hier möchten wir gegen die Gunners anknüpfen.“

Personelles:
bulls: Filip Krämer nach wie vor verletzt – Einsatz ungewiss

Klosterneuburg Dukes Swans Gmunden
Sonntag, 17.00 Uhr im FZZ Happyland
Kommentare zur Begegnung:
Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Wir müssen weniger Fehler machen und das Tempo diktieren, anders können wir gegen Gmunden nicht gewinnen.“

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „In Wahrheit geht es um 40 Minuten konzentrierten Basketball – dann erreichen wir auch die Ergebnisse, die wir uns vornehmen.“

UBSC Graz Traiskirchen Lions
Sonntag, 19.00 Uhr in der Unionhalle Graz A
Kommentare zur Begegnung:
Lluis Pino, Headcoach der UBSC: „Es ist ein wichtiges aber gleichzeitig sehr schwieriges Spiel. Es hängt vieles von unserem Insidespiel ab und ob wir Florian Trmal halten können.“

Michael Fuchs, Manager der UBSC: „Traiskirchen ist zurzeit eines der stärksten Teams der Liga. Es wird sehr schwierig, aber wenn wir wie in der vergangenen Woche in der ersten Halbzeit gegen den WBC auftreten, haben wir durchaus Chancen.“

Helmut Niederhofer, Sportlicher Leiter der Lions: „Graz wird ein sehr schweres Auswärtsspiel. Der UBSC ist sicher stärker einzuschätzen als unser letzter Gegner (Anm. Klosterneuburg Dukes). Wir werden auf der Hut sein, denn als momentan Tabellensechster sind die Steirer nur zwei Punkte hinter uns.“

Stefan Grassegger, Assistant Coach der Lions: „Nach der ermutigenden Leistung gegen Klosterneuburg wollen wir den Schwung mitnehmen, gleichzeitig muss uns bewusst sein, dass Graz kein Selbstläufer wird. Coach Lluis Pino Vera hat seine Truppe sehr gut eingestellt. Tabellenführer Wels konnte so fast besiegt werden. Unser Fokus wird vor der Partie vor allem darauf liegen, den Rebound weiterhin zu kontrollieren und das Grazer Pick-and-Roll-Spiel zu stoppen.“

Personelles:
Lions: Terence Aryee kämpft weiterhin mit Knieproblemen, ob er am Sonntag dabei sein kann, etnscheidet sich erst in den nächsten Tagen. Kapitän Benedikt Güttl ist nach seiner Arthroskopie wieder ins Training eingestiegen. Bis zum ersten Vollkontakttraining wird es allerdings noch Zeit brauchen.

WBC Wels BC Vienna
Montag, 19.00 Uhr in der Raiffeisen Arena Wels
ab 18.45 live auf SKY Sport Austria
Kommentare zur Begegnung:
Davor Lamesic, Kapitän des WBC: „Wien konnte bis jetzt noch nicht zeigen, was sie wirklich draufhaben. Sie sind auf jeden Fall stärker als es die Tabelle aussagt und können ein ganz unangenehmer Gegner werden. Wir werden unseren Gameplan durchziehen.“

Ales Chan, Spieler der WBC: „Nach dem Sieg gegen Graz sind wir immer noch an der Tabellenspitze. Wir dürfen uns von der aktuellen Tabellensituation der Wiener nicht blenden lassen und werden sie auf jeden Fall nicht unterschätzen.“

John Griffin, Headcoach BCV: „Wels hat eine großartige Mannschaft und wir müssen fehlerfreies Basketball spielen, damit wir mit einem Sieg nach Hause fahren können.“

Anthony Clemmons, Spieler BCV: „Unser Ziel ist es die Serie zu verlängern, wir wissen, dass Wels eine gute Mannschaft hat, aber unser Teamgeist ist großartig und wir glauben fest an unsere Chance.“

Personelles:
BCV: Stjepan Stazic weiterhin gesperrt

2BL: Bleibt BBU Salzburg auswärts ungeschlagen?
Interessante Paarungen bringt die 5. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga: Die heuer in der Liga auswärts noch ungeschlagene BBU Salzburg gastiert bei „Heimmacht“ UBC St. Pölten. Tabellenführer Mistelbach Mustangs gewährt – nur vier Tage nach dem Hauptrunden-Sieg im Cup – den Basket 2000 Vienna Warriors Chance zur Revanche. Das Hoch aus dem Cup wollen die Raiffeisen Dornbirn Lions bei den Raiders Villach nutzen, die Vienna D.C. Timberwolves gegen KOS Posojilnica Bank Celovec ihr Cup-Aus rasch vergessen machen. Die Mattersburg Rocks stehen bei den Wörthersee Piraten vor ihrem vierten Saisonsieg.

Die auswärts in der 2BL bei zwei Spielen noch ungeschlagene BBU Salzburg gastiert bei „Heimmacht“ UBC St. Pölten. Der regierende Meister aus Niederösterreich ist nun schon seit zehn Spielen vor heimischer Kulisse ohne Niederlage. Der letzte Misserfolg geschah am 8. November 2015 (76:77 gegen Mistelbach Mustangs). Doch der Titelfavorit muss sich im wahrsten Sinne des Wortes „strecken“ – denn neben dem noch für längere Zeit ausfallenden Martin Speiser (Knöchel) steht diesmal auch Eric Schranz nicht zur Verfügung. Damit bekommt in diesem Spiel wohl der Rebound eine wichtige Bedeutung. Beide Mannschaft arbeiten unter den Brettern gut (40,2 bzw. 37,3), sollten dort den Schlüssel zum Sieg finden. Für die BBU wäre es wohl der Schlüssel zum ersten Erfolg überhaupt gegen St. Pölten, denn die „ewige Bilanz“ ist mit 0:6 ernüchternd.

Tabellenführer Mistelbach Mustangs gewährt den Basket 2000 Vienna Warriors Chance zur Revanche. Die Wiener mussten sich erst zu Allerheiligen im Cup mit 70:78 geschlagen geben, haben aber durchwegs gezeigt, dass sie mit den Mustangs mithalten können. Bei besserer Wurfquote als zuletzt (33%) wäre eine Überraschung nicht ausgeschlossen. Dazu brauchen die Warriors aber auch die nötige Ballkontrolle, mit 26,5 Turnover im Schnitt liegen sie ligaweit an letzter Stelle. Die Mustangs, denen der beste Saisonstart seit Jahren gelungen ist, sollten diesmal wieder auf Michal Semerad, ihren besten Rebounder (10,3 pro Spiel), zurückgreifen können.

Zwei Teams, die die erste Hauptrunde im Cup überwunden haben, stehen sich in Kärnten gegenüber: Die Raiders Villach empfangen die Raiffeisen Dornbirn Lions rund um 2BL-Topscorer Ander Arruti. Seine 25 Punkte im Schnitt sollen den Lions weiterhin eine positive Bilanz in Villach garantieren – denn zwei der drei Duelle in der Vergangenheit gingen an die Vorarlberger. Villach kam heuer in der 2BL noch nicht so recht auf Touren, hält bei einer 1/2-Bilanz und baut ab dieser Runde wieder auf Simon Finzgar: Der Slowene gab beim knappen Cup-Sieg über die BBU Salzburg sein Saisondebüt. Im Vorjahr war er mit 14,6 Punkten, 7 Rebounds und 4,2 Assists einer der spielbestimmenden Persönlichkeiten der Raiders.

Ihr Cup-Aus können die Vienna D.C. Timberwolves sogleich im Heimspiel gegen KOS Posojilnica Bank Celovec verarbeiten, bevor sie kommende Runde spielfrei sind. Die „ewige Bilanz“ zwischen den beiden Teams wirft ein 8:2 pro Wolves aus, in Wien lautet die Kräfteverteilung 4:1. Kräfte braucht KOS am Rebound – denn unter den Brettern sind Vjeran Soldo & Co mit bloß 26,3 im Schnitt ligaweit an letzter Stelle auszunehmen. „Rausnehmen“ sollte KOS Timberwolves-Forward Nemanja Nikolic: Er ist mit 20,3 Punkten und 8,3 Rebounds im Schnitt jeweils bester Akteur seiner Mannschaft.

Tabellenschlusslicht Wörthersee Piraten bekommt es mit dem nächsten „Brocken“ der 2BL zu tun: Nachdem die Kärntner in den ersten beiden Runden schon St. Pölten und Mistelbach gegenübergestanden waren, gastiert nun mit den Mattersburg Rocks der Vizemeister – der darüberhinaus heuer noch ungeschlagen ist. Das Spiel ist für die Piraten, die am 12. Jänner 2013 das erste und einzige Mal (1:9) gegen Mattersburg gewinnen konnten, eine weitere Chance unbekümmert und mit viel Energie einfach draufloszuspielen. Die Rocks wollen – auch wenn Sebastian Pinterits mit einem partiellen Kreuzbandriss fehlen wird – den vierten Saisonsieg landen und unterstreichen, dass sie das beste Team am Offensivrebound (14,7) und aus der Distanz (40,8%) sind.

Spielfrei an diesem Wochenende sind nach ihrem Aus im Cup die Basket Flames, die dann in Runde 6 gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions antreten.

Die Spiele der 5. Runde im Überblick:
Vienna D.C. Timberwolves – KOS Posojilnica Bank Celovec

Samstag, 17.00 Uhr im Wolves Dome, Wien 22
Mistelbach Mustangs – Basket 2000 Vienna Warriors
Samstag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach
Wörthersee Piraten – Mattersburg Rocks
Samstag, 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt
Raiders Villach – Raiffeisen Dornbirn Lions
Samstag, 18.30 Uhr in der MZH St. Martin, Villach
UBC St. Pölten – BBU Salzburg
Sonntag, 17.00 Uhr im Sport Zentrum NÖ, St. Pölten

Die Spiele der 5. Runde im Detail:
Vienna D.C. Timberwolves KOS Posojilnica Bank Celovec

Samstag, 17.00 Uhr im Wolves Dome, Wien 22
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Nur mit konzentrierter Verteidigung über 40
Minuten können wir das wichtige Spiel gegen das routinierte KOS-Team gewinnen. Wir müssen vor dem spielfreien Wochenende volle Energie auf das Spielfeld bringen.“

Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „KOS ist eine sehr gefährliche Mannschaft mit starken und erfahrenen Legionären. Wir brennen schon darauf, unsere Fehler vom Cup-Spiel wiedergutzumachen und durch starke Defense einen Sieg einzufahren!“

Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOS: „Nach unserem ersten Sieg in der Meisterschaft gegen die Flames sollten wir jetzt vor allem gegen die sogenannten Meisterschaftsfavoriten befreit aufspielen können. Nach der Niederlage der Wolves im Cup gegen Dornbirn haben unsere Spieler vielleicht Lunte gerochen. Ich wünsch mir eine schöne Auswärtsüberraschung!“

Andi Smrtnik, Spieler von KOS: „Die Timberwolves sind ein kompaktes, auf allen Positionen doppelt gut besetztes Team. Wenn wir das Inside-Spiel kontrollieren, könnte durchaus ein akzeptables Ergebnis rausschauen. Wir wollen uns auf jeden Fall von Spiel zu Spiel verbessern.“

Personelles:
Wolves: Petar Cosic und Jakob Mayerl fehlen verletzt. David Rados ist wieder fit.
Besonderheiten: Rahmenprogramm: Tombola, Cheerleaders und Maskottchen TIWO.

Mistelbach Mustangs Basket 2000 Vienna Warriors
Samstag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Mit der Leistung beim Cupspiel am letzten Dienstag waren wir nicht zufrieden. Wir haben in den Trainings daran gearbeitet, und werden uns verstärkt darauf konzentrieren, unser Spiel aufzuziehen. Die Devise kann nur sein gegen das Team der Warriors in dieser Woche den zweiten Heimsieg zu holen.“

Leo Holy, Obmann der Mustangs: „Gegen das Team der Warriors haben sich unsere Jungs zu Allerheiligen nicht leicht getan. Hoffen wir, dass es am Samstag besser gelingt sich auf den Gegner einzustellen und so die weiße Weste zu behalten. Mit der Unterstützung durch das Publikum daheim sollte es klappen.“

Christian Nikolic, Headcoach der Warriors: „Wir haben am Samstag die Chance zur Revanche in Mistelbach. Wir müssen defensiv besser auftreten und die Fehler gering halten, dann können wir um den Sieg mitspielen!“

Jakob Traxler, Spieler der Warriors: „Es war ein sehr gutes Spiel am Dienstag aber wir haben leider in den entscheidenden Situationen zu viele Fehler gemacht. Wir müssen jetzt weiter hart arbeiten, um uns am Samstag steigern zu können. Dann wird das Ergebnis sicher anders aussehen.“

Personelles:
Mustangs: Beim zweiten Spiel gegen die Warriors in dieser Woche wird auch Michal Semerad
wieder dabei und das Team vollständig sein.
Warriors: Ferdinand Saukel und Aleksandar Trivan fehlen weiterhin verletzt.

Wörthersee Piraten Mattersburg Rocks
Samstag, 18.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt
Stellungnahmen zur anstehenden Begegnung:
Andreas Kuttnig, Headcoach der Piraten: „Mit den Mattersburg Rocks kommt sicherlich einer der heurigen Mitfavoriten auf den Titel nach Klagenfurt. Eine weitere Gelegenheit für unsere jungen Spieler durch diese Feuerprobe wertvolle Erfahrung zu sammeln.“

Lukas Simoner, Spieler der Piraten: „Wir lassen ob der jüngsten Ergebnisse den Kopf keinesfalls hängen und werden versuchen es den Rocks so schwierig wie möglich zu machen.“

James Williams, Headcoach der Rocks: „Unser Gegner hat bisher noch keinen Sieg und wird sicher aggressiv zu Werke gehen. Wir müssen unsere Physis ins Spiel bringen und die Piraten zu Fehlern zwingen. Offensiv gab es in unseren bisherigen Partien noch Potential nach oben, das müssen wir auch verbessern.“

Sebastian Gmeiner, Spieler der Rocks: „Wir fahren nach Kärnten, um zu gewinnen! Aber der vierte Saisonsieg liegt nicht zum Abholen bereit. Wir müssen fokussiert sein und unsere Fehler reduzieren, nur dann klappt es.“

Personelles:
Piraten: Jan Apschner fällt weiterhin aus, Christof Gspandl und Alexander Della Schiava
sind verletzungsbedingt fraglich.
Rocks: Sebastian Pinterits hat sich einen partiellen Kreuzbandriss zugezogen und wird lange ausfallen. Michael Mach ist noch nicht fit.

Raiders Villach Raiffeisen Dornbirn Lions
Samstag, 18.30 Uhr in der MZH St. Martin, Villach
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Es erwartet uns ein schwieriges Spiel gegen eine physisch stark spielende Mannschaft.”

Inaki Merino, Headcoach der Lions: „Wir haben derzeit einen harten Spielplan und wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Villach wird ein schweres Spiel, weil diese Mannschaft sehr gut aufgestellt ist. Sie hatten zuletzt einige knappe Spiele und wir sind uns bewusst, dass es für keine Mannschaft einfach ist in Villach zu gewinnen. Aber auch wir haben unser Selbstbewusstsein und unsere Qualitäten. Wir wollen uns von unserer besten Seite zeigen.“

Markus Mittelberger, sportlicher Leiter der Lions: „Villach ist schwer zu spielen, das ist gar keine Frage, aber wir haben nichts zu verlieren. Wir sind auf einem guten Weg und ich glaube, dass wir auch die Raiders herausfordern können. Der Cup-Sieg hat uns gut getan, wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Kärnten.“

Personelles:
Raiders: Ales Primc ist wegen muskulärer Probleme fraglich.
Lions: Gerstendörfer, Jussel, Jakupi und Peiker fehlen noch immer.

UBC St. Pölten BBU Salzburg
Sonntag, 17.00 Uhr im Sport Zentrum NÖ, St. Pölten
Stellungnahme zur anstehenden Begegnung:
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Salzburg ist eine Mannschaft die immer besser in Fahrt kommt und uns alles abverlangen wird! Dennoch wollen wir weiterhin alle unsere Heimspiele gewinnen!“

Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Salzburg hat eine gute Mannschaft zusammengestellt. Sie werden uns alles abverlangen und bis zum äußersten fordern. Ich denke aber, dass wir unser Heimspiel gewinnen!“

Saulius Vadopalas, Headcoach der BBU: „Nach Mistelbach und Villach folgt nun St. Pölten. Das ist keine einfache Zeit für uns, aber wir werden weiter alles geben und lernen von Spiel zu Spiel dazu.“

Harald Bründlinger, Obmann der BBU: „St. Pölten auswärts zu schlagen ist uns noch nie gelungen und wird auch dieses Mal ein harter Brocken. Wir wollen uns aber bestmöglichst verkaufen und dann schauen wir was passiert!“

Personelles:
UBC: Neben den beiden verletzten Roman Jagsch und Martin Speiser, fehlt diesmal auch Eric Schranz.
BBU: Joze Krajco ist wieder mit dabei, evtl. auch Youngster Julian Haas.

Presseinfo Admiral Basketball Bundesliga/ABL/red.

04.11.2016