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Allzu lange dauert die Wartezeit nicht mehr: Im Februar steigt im Tiroler Hochfilzen die Biathlon-WM 2017. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

In knapp 100 Tagen (exakt 98) fällt in Hochfilzen/Tirol der Startschuss zu den IBU Biathlon Weltmeisterschaften 2017. Heute luden der Österreichische Skiverband und das Organisationskomitee Hochfilzen zu einer Pressekonferenz in das rundum modernisierte Biathlonstadion ein, um über den Stand der Vorbereitungen auf das Wintersport-Highlight in Österreich zu berichten. Zum Einstieg präsentierte OK-Repräsentant Franz Berger die wichtigsten Eckpunkte zu der im kommenden Februar stattfindenden Weltmeisterschaft.

Im Zuge der Vorbereitungen auf die IBU Biathlon-Weltmeisterschaft 2017 wurden am und rund um das Biathlonstadion Hochfilzen zahlreiche bauliche Maßnahmen durchgeführt. Im Zentrum des ersten Baufortschritts, welcher bereits beim Weltcup im Dezember 2015 einer Generalprobe unterzogen werden konnte, standen ein neues Team- und Servicegebäude, in welchem je 30 Servicekabinen und Umkleidekabinen untergebracht sind. Weiters wurde eine hochmoderne 570 m2 große Indoor-Schießanlage errichtet, in der während der Weltmeisterschaft das Medienzentrum beherbergt ist. Der dritte und letzte große Infrastruktur-Baustein wurde mit der Fertigstellung des neuen Hauptgebäudes vor wenigen Tagen abgeschlossen. Neben zahlreichen Büro- und Technikräumlichkeiten befinden sich dort unter anderem eine Tribüne für VIP-Gäste sowie zahlreiche TV-Kommentatoren-Kabinen.

Auch für Dr. Klaus Leistner, Vizepräsident der Internationalen Biathlon Union, ist die Biathlon-WM inmitten der Kitzbüheler Alpen eine Besonderheit: „Für die IBU sind Österreich und Hochfilzen traditioneller Boden. Die erste Biathlon-WM überhaupt hat 1958 in Saalfelden stattgefunden und Hochfilzen war bereits 1978 und 2005 Austragungsort einer Biathlon-WM, sowie 1996 einer Sommer-Biathlon-WM. Die jetzt gestaltete neue Stadionanlage ist zweifellos eine ‚Landmark‘ für den Biathlonsport und wird für die bevorstehende Weltmeisterschaft beste Bedingungen bieten. Hochfilzen kann auch bei den Weltcupveranstaltungen regelmäßig viele Zuschauer begrüßen und verfügt über ein eingespieltes OK. Wir freuen uns auf eine attraktive und spannende IBU Biathlon-WM 2017.“

Bei Prof. Peter Schröcksnadel, Präsidenten des Österreichischen SKi-Verbandes (ÖSV), ist die Vorfreude bereits groß: „Es ist nicht einfach eine Weltmeisterschaft nach Österreich zu holen. Das ist uns gottseidank gelungen und wir haben in Kooperation eine tolle Infrastruktur für diese internationalen Titelkämpfe geschaffen. Hier darf ich mich beim Sportministerium, beim Österreichern Bundesheer, beim Land Tirol und bei der Gemeinde Hochfilzen herzlich für die Unterstützung bedanken. Ich freue mich, dass hier ein modernes Trainings- und Wettkampfzentrum entstanden ist, welches auch für den Nachwuchs und andere Sparten genutzt werden kann. Diese Weltmeisterschaft ist natürlich mit einer enormen touristischen Wertschöpfung für die gesamte Region verbunden.“

Markus Gandler, Sportlicher Leiter für Biathlon im ÖSV, ist sich aber auch bewusst was für Erwartungen in einer Biathlon-WM auf heimischem Boden stecken: „Eine Heim-WM ist Begeisterung pur. Natürlich ist es für Sportlerinnen und Sportler auch ein enormer Druck, dem man aber standhalten muss. Bei den Herren-Bewerben haben wir in jedem Wettkampf die Chance auf eine Medaille. Natürlich benötigt es dafür auch das notwendige Glück und das hoffen wir auch mit der großartigen Unterstützung unseres treuen Publikums auf unserer Seite zu haben. Wir haben im Vorfeld alles unternommen, um bestens vorbereitet in die Heim-WM zu gehen.“

Infobox:

Eckdaten zur IBU Biathlon-WM 2017

• Zuschauer-Kapazität: Tribüne (10.500 Plätze), Strecke (10.000),
VIP-Tribüne/VIP-Zelt (1000)
• Ticketverkauf: Mit heute sind über 75.000 Tickets verkauft
• Zuschauer-Erwartung: 150.000 Besucher
• WM-Facts: 260 AthletInnen aus 40 Nationen sowie 300 Offizielle/Betreuer
werden erwartet.
• Medien: ca. 350 Medienvertreter werden erwartet.
• 25 TV-Stationen werden live aus Hochfilzen berichten.

Medieninfo ÖSV

02.11.2016