Zum Abschluss der sechsten Runde der Basketball Bundesliga gab es Erfolge für die Traiskirchen Lions und den BC Vienna. Die Lions dominierten die Klosterneuburg Dukes über 40 Minuten und klettern nach dem 85:61 Erfolg auf den dritten Tabellenplatz. Die Bundeshauptstädter verbuchten – nach dem 0:4 Fehlstart in die Saison – gegen die Fürstenfeld Panthers den zweiten Sieg in Serie.
Die Traiskirchen Lions gewannen saisonübergreifend das vierte NÖ-Derby in Serie. Anders als noch beim Viertelfinal-Sweep vor einigen Monaten, dominierten die Lions das Geschehen beinahe von Beginn an. Jozo Rados eröffnete zwar mit 4:0 für die Dukes, doch dann waren das Löwenrudel nicht mehr zu halten. Durch sehenswertes Teambasketball und guter Inside Defense entschieden sie die erste Halbzeit mit 47:23 für sich. Die tief rotierenden Lions bauten, angeführt von Youngster Martin Trmal (20 Punkte, ABL career-high.), den Vorsprung zwischenzeitlich auf bis zu 32 Punkte aus. Jozo Rados, der einmal mehr ein Double-Double verbuchte und ex-Löwe Jurica Blazevic betrieben im letzten Viertel noch Schadensbegrenzung für die Dukes. Am Ende setzten sich die Traiskirchner mit 85:61 durch und kletterten auf den dritten Tabellenplatz. Für die Dukes setzte es die vierte Niederlage in Serie.
Vier Niederlagen in Serie hatte auch der BC Vienna, ehe sie vor wenigen Tagen die bulls aus Kapfenberg besiegten. Gegen den Fürstenfeld Panthers gelang nun der zweite Erfolg in Serie. Wie schon in den Spielen zuvor, war die Spielerauswahl für Vienna Coach John Griffin stark eingeschränkt. Lediglich acht Spieler waren angereist, sechs davon bekamen Einsatzzeit und vier Akteure mussten wieder ohne Pause rackern. Mit drei Dreiern von Predrag Miletic (2x) und Sebastian Koch (1x) eröffneten die Wiener das Spiel. Trotz der kurzen Bank spielten die Wiener mit hohem Tempo und das machte sich bezahlt: nach 10 Minuten führten sie bereits mit 29:15. Die Panthers kämpften sich aber im zweiten Abschnitt zurück. Vor allem Marko Car und Marino Sarlija (beide 15 Punkte) setzten sich immer wieder in Szene. Der dritte Abschnitt gehörte wieder den unermüdlichen fünf Wienern. Allen voran Anthony Clemmons hatte das Spiel fest im Griff (28 Punkte, 7 Rebounds, 7 Assists). Im vierten Viertel schien beiden Teams die Kraft auszugehen. Die Panthers entschieden zwar den letzten Abschnitt mit 12:8 für sich, für den Sieg reichte es allerdings nicht mehr. Die Wiener gewannen mit 78:68 und kletterten auf den siebenten Tabellenplatz.
Die Spielpaarungen der 6. Runde im Überblick:
Swans Gmunden – Gunners Oberwart
75:91 (22:20, 40:36, 64:64)
UBSC Graz – WBC Wels
70:75 (28:17, 47:38, 61:57)
Traiskirchen Lions – Klosterneuburg Dukes
85:61 (27:12, 47:23, 62:38)
Fürstenfeld Panthers – BC Vienna
68:78 (15:29, 41:47, 56:70)
bulls Kapfenberg spielfrei
Die Spiele der 6. Runde im Detail:
Traiskirchen Lions Klosterneuburg Dukes
85:61 (27:12, 47:23, 62:38)
Florian Trmal, Spieler der Lions: „Wir waren offensiv heute sehr gut. Die Dukes konnten uns Inside nicht stoppen. Die Pick & Rolls sind uns heute gut gelungen und auch von außen haben wir gut getroffen. Ich hoffe, dass wir in den kommenden Spielen unsere defensive Stärke beibehalten.“
Zoran Kostic, Headcoach der Dukes: „Wir haben 40 Minuten lang gekämpft, aber zu naiv gespielt.”
Fabricio Vay, Spieler der Lions: „Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Wir haben in dieser Saison das erste Mal gutes Teambasketball gespielt. Ich hoffe, dass wir auf diese Leistung weiter aufbauen können.“ Romed Vieider, Kapitän der Dukes: „Wieder 25 Turnover, damit können wir kein Spiel gewinnen. Wir müssen einfach weiterarbeiten und Schritt für Schritt machen.“
Fürstenfeld Panthers BC Vienna
68:78 (15:29, 41:47, 56:70)
Pit Stahl, Headcoach Panthers: „Verdienter Sieg von Wien, wir haben das Spiel in den ersten Minuten verschenkt.“
Johnny Griffin, Headcoach BCV: „Wir haben 40 Minuten hart gekämpft und verdient gewonnen.“
Presseinfo Admiral Basketball Bundesliga/ABL/red.
01.11.2016


