Askö Linz/Steg setzt Erfolgslauf in Austrian Volley League Women fort

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ASKÖ Linz-Steg steht wieder auf Platz zwei der Austrian Volley League Women. Die Stahlstädterinnen setzten sich am Sonntag gegen Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg mit 3:1 (25:19, 26:28, 25:16, 25:18) durch. Es war der elfte Sieg im zwölften Spiel. Linz-Steg liegt acht Punkte hinter Tabellenführer und Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post (14 Spiele/13 Siege), aber nur einen Punkt vor den Damen des UVC Holding Graz (ebenfalls 12 Spiele/11 Siege). Die Top-2 nach dem Grunddurchgang (18 Runden) ziehen direkt ins Halbfinale ein.

Das letzte Heimspiel des Kalenderjahres begann für Linz-Steg ganz nach Wunsch. Schnell gelang es, sich abzusetzen und den ersten Durchgang für sich zu entscheiden. Auch im zweiten Satz agierte Linz-Steg zunächst überlegen und erspielte sich einen 13:9-Vorsprung. Nachdem allerdings Mittelblockerin Marina Kuten wegen einer Knöchelverletzung ausgetauscht werden musste, machte sich im Linzer Spiel Unsicherheit breit. Die Hartbergerinnen nutzten die Schwächephase und stellten den Satzgleichstand her. Danach gab Linz-Steg wieder den Ton an und kam dank einer guten Service- und Blockleistung zu einem verdienten 3:1-Erfolg.

Roland Schwab, Coach Linz-Steg: „Wir haben unsere Mission erfüllt, allerdings haben wir mit der Verletzung von Marina Kuten einen hohen Preis bezahlt. Bis dahin hatten wir das Match im Griff. Nach ihrer Verletzung waren wir kurzzeitig ziemlich ratlos, konnten den Schock aber zum Glück verdauen und wieder ins Spiel finden.“

Austrian Volley League Women
11.12.: ASKÖ Linz/Steg – TSV Sparkasse Hartberg 3:1 (25:19, 26:28, 25:16, 25:18)
Topscorerinnen: MAROS 18, SAVARD 15, MAASS 12 bzw. HÖDL 18, TELLIAN 16, PEISCHL 10

bis Weihnachten
16.12., 19:30: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – TSV Sparkasse Hartberg
17.12., 18:00: TI-apogrossergott-Volley – ASKÖ Linz/Steg
17.12., 18:30: SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
17.12., 19:00: SG VB NÖ Sokol/Post – UVC Holding Graz
18.12., 17:00: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

DenizBank AG Volley League Men bis Weihnachten
14.12., 19:00: Hypo Tirol Volleyballteam – UVC Holding Graz
14.12., 20:20: SG Raiffeisen Waldviertel – SK Posojilnica Aich/Dob
14.12., 20:30: VBC TLC Weiz – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys
16.12., 19:00: UVC Weberzeile Ried im Innkreis – UVC Holding Graz
17.12., ??:??: supervolley OÖ – UVC Holding Graz
17.12., 19:00: SG Raiffeisen Waldviertel – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys
17.12., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – SG VC/SV MusGym Salzburg
17.12., 19:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – Hypo Tirol Volleyballteam
17.12., 19:30: VBC TLC Weiz – UVC Weberzeile Ried im Innkreis
22.12., 19:00: supervolley OÖ – Hypo Tirol Volleyballteam

Sokol/Post feiert Kantersieg über TI-Volley, Graz überholt Linz-Steg
Tabellenführer und Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post benötigte nur eine Stunde um in seinem 14. AVL Women-Spiel den 13. Sieg einzufahren. Die Damen von Trainer Jiri Siller fertigten die TI-apogrossergott-Volley 3:0 (25:9, 25:13, 25:12) ab.

Der UVC Holding Graz (12 Spiele/31 Punkte) gewann das Steiermark-Derby gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:1 (25:22, 25:23, 21:25, 25:19) und schob sich dadurch auf Platz zwei vor Askö Linz-Steg (11 Spiele/29 Punkte). Die Stahlstädterinnen können allerdings am Sonntag mit einem Sieg über Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg wieder vorbeiziehen. „Wir sind derzeit sehr gut drauf und haben enorm viel Spaß am Feld. Das Team passt einfach perfekt zusammen und dann stimmt auch die Leistung. Jetzt heißt es, diesen Spaß und diese Formkurve nach Bratislava zum Europacup-Spiel mitzunehmen“, so Graz-Topscorerin Ursula Ehrhart.

Mit einem Punkt musste sich Vizemeister VC Tirol zufriedengaben. Liga-Topscorerin Brianna Beamish und Co. zogen im Heimspiel gegen die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mit 2:3 (19:25, 25:9, 25:20, 23:25, 13:15) den Kürzeren. Der VC Tirol (13 Spiele/24 Punkte) ist weiterhin souveräner Vierter vor den Salzburgerinnen (12 Spiele/19 Punkte).

Der ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt unterlag der SG Prinz Brunnenbau Volleys mit 1:3 (20:25, 25:20, 22:25, 23:25). Die „Wildkatzen“ verabsäumten es somit, sich im Kampf um Platz sechs, der die Playoff-Teilnahme bedeutet, Luft zu verschaffen. Die Pergerinnen (12 Spiele/10 Punkte) bleiben in Schlagdistanz zu den Wildcats (12 Spiele/12 Punkte). „Die Spielerinnen sind sehr nervös aufgetreten und konnten ihr eigentliches Leistungsvermögen nicht abrufen. Es wäre durchaus auch ein Sieg drinnen gewesen. Aber es hilft nichts, wir müssen positiv bleiben, haben noch zwei Spiele vor der Weihnachtspause“, zeigte sich Wildcats-Obmann Josef Laibacher enttäuscht. Zuzana Pecha-Tlstovicova, Trainerin der Pergerinnen, war hingegen sehr zufrieden: „Sicherlich eine der besten Leistungen der Saison. Wir haben ständig Druck auf den Gegner ausgeübt und sind auch nach Fehlern immer wieder zurückgekommen.“

Austrian Volley League Women
10.12.: SG VB NÖ Sokol/Post – TI-apogrossergott-Volley 3:0 (25:9, 25:13, 25:12)
Topscorerinnen: KATZ 10, CHUKWUMA 9, JANECKOVA 7 bzw. WALTER 9, KREPPER 6, MEINDL 2
10.12.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – SG Prinz Brunnenbau Volleys 1:3 (20:25, 25:20, 22:25, 23:25)
Topscorerinnen: AICHHOLZER 17, EPURE 10, RAJIC 9 bzw. FREIBERGER 16, MARKO 7, KERN 6
10.12.: VC Tirol – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 2:3 (19:25, 25:9, 25:20, 23:25, 13:15)
Topscorerinnen: BEAMISH 29, BONZAGNI 13, HANSON-TUNTLAND 13 bzw. VINECKA 20, BRZOSKA 12, SERNOW 9
10.12.: UVC Holding Graz – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:1 (25:22, 25:23, 21:25, 25:19)
Topscorerinnen: EHRHART 14, DUMPHART 12, EBSTER-SCHWARZENBERGER 11 bzw. WIESMEYR 14, WALLNER 13, GENSLAK 13
11.12., 17:00: ASKÖ Linz/Steg – TSV Sparkasse Hartberg

Top-Teams weisen Verfolger in die Schranken
Tabellenführer SK Posojilnica Aich/Dob feierte in seinem zwölften Spiel im DenizBank AG Volley League Men-Grunddurchgang den elften Sieg, gewann bei der viertplatzierten SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys 3:0 (25:18, 25:22, 25:23). Auch Meister Hypo Tirol Volleyballteam fuhr drei Punkte ein. Im Heimspiel gegen die SG Raiffeisen Waldviertel gaben sich die Innsbrucker nur im ersten Satz Blöße, übernahmen aber dann das Kommando und setzten sich mit 3:1 (21:25, 25:15, 25:15, 25:19) durch. Das noch ungeschlagene HYPO TIROL VT liegt drei Punkte hinter Aich/Dob, hat aber zwei Partien weniger ausgetragen.

Mit supervolley OÖ geht es in der Tabelle weiter bergab. Die Ennser verloren beim Schlusslicht UVC Weberzeile Ried im Innkreis mit 0:3 (23:25, 23:25, 23:25). Es war bereits ihre fünfte Pleite in Folge. Bergauf ging es hingegen für den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt. Die Kärntner sprangen dank eines 3:1 (25:23, 25:23, 14:25, 25:21)-Erfolgs beim UVC Holding Graz auf Rang sechs. Auch der VBC TLC Weiz steht nach dem Samstag auf einem Playoff-Platz. Ein 3:2 (26:24, 25:20, 24:26, 22:25, 15:12)-Auswärtserfolg gegen die SG VC/SV MusGym Salzburg brachte eine Verbesserung auf Rang fünf mit sich.

Stimmen:
Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Trotz des Erfolgs bin ich nicht ganz zufrieden. Wir haben zwar stark begonnen, dann aber nachgelassen. Es war heute eine unserer schlechteren Vorstellungen. Ich erwarte mir am Mittwoch im Duell mit der SG Raiffeisen Waldviertel eine Leistungssteigerung.“

Amstetten-Trainer Igor Simuncic: „Das war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir müssen uns aber noch am Service verbessern, um gegen solche Gegner die entscheidenden Punkte machen zu können. Schade, dass es nicht zum Satzgewinn gereicht hat. Heute haben Kleinigkeiten und die größere Routine Aich/Dobs entschieden.“

Amstetten-Aufspieler Fabian Kriener: „Wir waren gut auf den Gegner eingestellt. Leider konnten wir ihnen keinen Satz abnehmen, aber zumindest hatten sie ihre Schwierigkeiten mit uns.“

Graz-Obmann Andreas Artl: „Wir sind schwer etntäuscht. Das war eine ganz schwache Leistung mit sehr vielen Eigenfehlern. Mit so einem Service kann man keinen Gegner unter Druck setzen. Jetzt wird das Playoff ein hartes Stück Arbeit.“

Graz-Manager Frederick Laure: „Das einzig Positive war heute der Auftritt von Ulve Steidl der auf der Diagonalposition für viele Punkte (29, Anm.) gesorgt hat. Alleine mit Angriff kann man aber kein Spiel gewinnen, es gehören Herz und Leidenschaft dazu und diese Atribute hab ich heute nur bei den Kärntern gesehen.“

DenizBank AG Volley League Men
10.12.: UVC Holding Graz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 1:3 (23:25, 23:25, 25:14, 21:25)
Topscorer: STEIDL 29, KORAIMANN L. 17, KORAIMANN F. 10, UNTERBERGER 10 bzw. FRÜHBAUER 23, KOPSCHAR 11, BALDAUF 8
10.12.: UVC Weberzeile Ried im Innkreis – supervolley OÖ 3:0 (25:23, 25:23, 25:23)
Topscorer: SCHOBER 16, BREIT 10, OBERGRUBER 7 bzw. WEST 19, METZLER 14, PRANGER 6
10.12: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – SK Posojilnica Aich/Dob 0:3 (18:25, 22:25, 23:25)
Topscorer: TRÖTHANN 14, LANDFAHRER 11, KRIENER 7 bzw. MLYNARCIK 24, DALAKOURAS 12, PAVLOVIC 5, MENNER 5
10.12.: Hypo Tirol Volleyballteam – SG Raiffeisen Waldviertel 3:1 (21:25, 25:15, 25:15, 25:19)
Topsocrer: TEPPAN 21, DOUGLAS 16, JUHKAMI 13 bzw. JOZWIK 15, GABDULLINS 11, SCHEERHOORN 11
10.12., 19:30: SG VC/SV MusGym Salzburg – VBC TLC Weiz 2:3 (24:26, 20:25, 26:24, 25:22, 12:15)
Topsocrer: MOSER H. 28, SCHMIEDBAUER 14, SCHNETZER 10 bzw. SZUMIELEWICZ 31, SCHWEIGHOFER 19, IMSIROVIC 12, REITER 12

Presseinfo ÖVV

11.12.2016