Kapfenberg, bulls Kapfenberg

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Zum Abschluss der 8. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga feierten die ece bulls Kapfenberg einen knappen Sieg über die Klosterneuburg Dukes. Das 78:74 hievt die Steirer in der Tabelle ins Mittelfeld. Vorübergehend beziehen sie – mit einer Bilanz von drei Siegen und vier Niederlagen – den 7. Rang. Die Niederösterreicher kassierten bei den Bulls – trotz starker Aufholjagd in der zweiten Halbzeit – bereits ihre sechste Saisonniederlage in Serie und bleiben damit Schlusslicht der ABL. Ausschlaggebend für den Sieg der Bulls war ein starkes zweites Viertel (31:10) – und insgesamt, trotzt personeller Probleme, ein starkes Defensivspiel gegen die InsideAbteilung der Dukes und daraus viele einfache, schnelle Punkte aus der Transition.

Anfangs wog das Spiel – auch wegen Runs beider Teams – hin und her. Klosterneuburg brachte wegen einer guten Trefferquote aus der Distanz (50% im ersten Viertel) ein 21:17 in den zweiten Abschnitt. Dort setzte Jurica Blazevic (15 PTS) noch einen Dreipunkter drauf, ehe die Bulls mit einem 20:3-Run früh die Weichen auf Sieg stellten. Dank guter Defense, vor allem Inside, wo die Bullen von Jozo Rados und Christoph Greimeister in Halbzeit eins nur sechs Punkte zuließen, machten die Steirer einen guten Job, um dann mit vielen Transition-Points und getroffenen Dreipunktern auf 48:31 stellten. Die offensive Kreativität der Bulls und das Wurfglück ließen im dritten und vierten Viertel nach. Klosterneuburg, denen ab Minute 32 Rados (fünf Fouls) und zwischenzeitlich Greimeister (Schlag gegen Oberschenkel) fehlten, nutzte diese Phasen, reduzierte zumeist aus der Distanz, kam zwischenzeitlich gar auf minus 4 (49:53 und 64:68) und später auf minus 3 (69:72) heran. Näher aber nicht mehr – weil sich Kapfenberg mit den Big-Shots über die Zeit rettete.

Insgesamt zehrte Kapfenberg von einem guten zweiten Viertel (31:10) – und einer über weite Strecken guten Defense unter dem Korb. In diesem Metier – und ohne Carl Baptiste (Entzündung der Patellasehne) und einem angeschlagenen Filip Krämer (Zehenprellung) – punkteten die Bulls besser (34:20) und hielten Jozo Rados (7 PTS, 5 RB) jeweils bei „season-low“. Sein persönliches „season-high“ bot Kapfenbergs Kareem Jamar mit 20 Punkten und 6 Rebounds. Jeweils 14 Punkte verzeichneten auch Armin Woschank und Bogic Vujosevic. Bei den Dukes zeigten vor allem die Bankspieler ein gutes Händchen: Lennart Burgemeister traf 4 von 5 Dreipunktern, Jurica Blazevic (15 PTS) 3 von 7. Bester Scorer der Dukes war Kapitän Romed Vieider mit 20 Punkten und 5 Assists.

Medieninfo Basketball Bundesliga

14.11.2016