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Österreichs Biathlon-Herren landen bei Staffel in Antholz auf Rang fünf

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Österreich belegt bei der Staffel in Antholz den fünften Platz: Österreichs Biathlon-Herren haben beim dritten Staffelbewerb der Saison in Antholz mit 49,2 Sekunden Rückstand Rang fünf belegt. Das ÖSV-Quartett Daniel Mesotitsch, Sven Grossegger, Lorenz Wäger und Dominik Landertinger benötigte beim letzten Staffelrennen vor der Heim-WM in Hochfilzen insgesamt acht Nachlader.

Der Sieg in einem packenden Rennen ging an Deutschland, weil sich Schlussläufer Simon Schempp im Zielsprint gegen den Norweger Emil Hegle Svendsen (+0,1 sec.) durchsetzen konnte. Rang drei sicherte sich das Team aus Russland (+33,6 sec.).

*** Rennverlauf ***

Startläufer Daniel Mesotitsch benötigte bei seinen beiden Schießeinlagen je einen Nachlader und übergab als Achter (+24,1 sec.) an Sven Grossegger. Der Salzburger, der für Julian Eberhard (leichter Darminfekt) ins Team gerückt war, zeigte ein tolles Rennen, benötigte nur eine Zusatzpatrone und brachte das ÖSV-Team auf Rang vier (+12,6 sec.) vor. Für Lorenz Wäger begann sein zweiter Staffel-Einsatz mir drei Nachladern im Liegendschießen. Stehend hielt sich der Tiroler aber schadlos und übergab als Siebenter (+1:12,3) an Schlussläufer Dominik Landertinger. Der Tiroler, der zweimal nachladen musste, machte noch zwei Plätze gut und überquerte als Fünfter die Ziellinie.

*** Stimmen ***

Daniel Mesotitsch: „Die Startrunde war heute extrem hektisch mit hohem Tempo. Der Fehler liegend hätte nicht sein sollen, ansonsten war es in Ordnung. Nachdem ich in der zweiten Runde ein Loch zulaufen musste, hat mir in der dritten etwas die Kraft gefehlt.“

Sven Grossegger: „Beim letzten Schuss liegend war ich gedanklich schon mit der Serie fertig und habe den Schuss rausgerissen. Das ärgert mich. Läuferisch ist es aber super gegangen. Ich konnte gut mitgehen und bin mit meinem Wettkampf sehr zufrieden.“

Lorenz Wäger: „Liegend habe ich zuviel riskiert, dadurch sind die Nachlader passiert. Stehend habe ich einen guten Rhythmus gefunden und konnte voll durchziehen. Ich war heute körperlich nicht frisch und habe den 20er noch brutal in den Beinen gespürt.“

Dominik Landertinger: „Bereits in der ersten Runde musste ich viel investieren, um die Lücke zu schließen. Dadurch war die Belastung am Schießstand enorm. Ich musste sogar meinen Atem-Rhythmus umstellen, sonst hätte ich die Scheiben nicht runtergebracht. Wenn es noch etwas länger gegangen wäre, hätte ich vielleicht noch einen Platz gutmachen können, es war aber ein guter Wettkampf.“

*** Weiteres Programm Weltcup Antholz (GER) ***
Sonntag, 22.01.2017, Massenstart Herren, 11.00 Uhr
Sonntag, 22.01.2017, Staffel Damen, 14.45 Uhr

Medieninfo: ÖSV