Der Union Handball Club Tulln lieferte im letzten ÖHB Cup-Achtelfinale der Männer eine Überraschung. Der Landesligist warf das HLA-Team der Union Leoben mit 29:22 (12:9) aus dem Bewerb. Beim UHC Tulln, der zwischen 1998 und 2007 dreimal Cupsieger werden konnte, spielen Routiniers wie Andras Bozso, Georg Pferschinger oder Kristof und Mario Vizvary, die über viel Erstliga-Erfahrung verfügen.
„Wir haben in der Deckung eine sehr gute Leistung gezeigt. Von einem HLA-Verein nur 22 Treffer zu kassieren, ist eine starke Leistung. Im Angriff sind wir konzentriert aufgetreten“, resümierte Tulln-Coach Jörg Sibral nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Leoben ersatzgeschwächt antrat. Sibral: „Das soll unsere Leistung aber nicht schmälern.“
Tulln ist nicht der einzige Viertelfinalist, der nicht in einer der beiden höchsten Spielklassen engagiert ist. Auch der WAT Atzgersdorf sorgte mit Cup-Erfolgen über den SC kelag Ferlach und die HSG Remus Bärnbach/Köflach für Furore.
Ebenfalls unter den Top-8: Titelverteidiger HC FIVERS WAT Margareten, Alpla HC Hard, SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, HC LINZ AG, HSG Graz und HIB Handball Graz. Das Viertelfinale wird am Donnerstag ausgelost.
ÖHB-Cup Männer, Achtelfinale
30.11.: HSG Graz – ATV TDE Group Trofaiach 27:14 (15:9)
04.12.: SK Keplinger-Traun – HC LINZ AG 19:30 (10:12)
12.12.: HC TECTUM Hohenems – HIB Handball Graz 30:31 (13:10)
13.12.: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN – Moser Medical UHK Krems 40:25 (18:11)
13.12.: HC FIVERS WAT Margareten – Sparkasse Schwaz Handball Tirol 29:22 (15:9)
15.12.: WAT Atzgersdorf – HSG Remus Bärnbach/Köflach 31:27 (18:15)
18.12.: Alpla HC Hard – Bregenz Handball 29:23 (13:15)
20.12.: Union Handball Club Tulln – JURI Union Leoben 29:22 (12:9)
Presseinfo ÖHB